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Dienstag, 22.10.2019

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Fieberhafte Suche nach dem Leck im Auerbacher Hallenbad

Handwerker prüfen derzeit, warum im Hallenbad das Becken Wasser verliert. Wann eröffnet werden kann, steht in den Sternen. - 18.09.2019 10:55 Uhr

Der Badespaß im Auerbacher Hallenbad muss noch warten: Wegen eines Lecks im Becken ist der Saisonstart auf unbestimmte Zeit verschoben worden.


Mit Hochdruck läuft derzeit im Auerbacher Hallenbad die Suche nach dem Grund für ein Leck im Becken. Wie berichtet war der Schaden kurz vor dem anvisierten Eröffnungstermin am 17. September festgestellt und der Saisonstart deshalb auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Glücklicherweise habe die Stadt – trotz weit verbreiteter Engpässe bei Handwerksbetrieben – sehr schnell Fachfirmen gefunden, die bereits mit der Ursachenforschung begonnen haben, berichtet Bürgermeister Joachim Neuß (FW/AA). Ende dieser, Anfang nächster Woche hofft der Rathauschef, dann den Grund für die Undichtigkeit zu kennen.

Erst wenn die Leckursache gesichert feststehe und ein Kostenvoranschlag vorliege, könnten die weiteren Schritte skizziert werden, bittet Neuss noch um etwas Geduld. Je nach Kostenhöhe, könne entweder er gleich die Reparatur beauftragen oder sie werde Thema im Stadtrat. Der Bürgermeister betont: "Wir sind selbstverständlich daran interessiert, dass das Hallenbad so schnell wie möglich wieder aufmacht."

Das Anfang der 1970er Jahre erbaute Auerbacher Hallenbad ist 2008 generalsaniert worden. Dabei sei es vor allem um eine ansprechendere Optik gegangen, aber auch technisch sei bereits einiges verbessert worden, sagt Neuß und konkretisiert: "Die technische Ausstattung ist teils noch so alt wie das Hallenbad. Aber wir bringen sie bereits seit Jahren peu à peu auf Vordermann."

Immer wieder Thema

Die Stadt kommt derzeit mit ihren Bädern nicht aus den Schlagzeilen: Zum Start der Freibad-Saison im Mai waren die eingeschränkten Öffnungszeiten und die erfolglose, damals zweijährige Suche nach einem weiteren Bademeister Thema. Zuvor hatten Frostschäden die Mitarbeiter des Bauhofs auf Trab gehalten; rund 10 000 Euro kosteten die zum Austausch nötigen neuen Fliesen.

Im September 2018 hatte die Eröffnung wegen eines erkrankten Monteurs, der ein neues, 35 000 Euro teures Aggregat für den Hubboden im Becken einbauen sollte, verschoben werden müssen. Immerhin in Sachen Personal kann Neuß dieses Mal nicht klagen: Für den Betrieb des Hallenbads – mit den ohnehin kürzeren Öffnungszeiten als im Freibad – gebe es genug Mitarbeiter; in den Sommermonaten hätten sie sogar Überstunden abbauen können.

ASTRID LÖFFLER

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