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Feuerwehr Zips wartet seit 30 Jahren auf Sirene

Floriansjünger können mit Telefon-Alarm die vorgeschriebene Hilfsfrist nicht einhalten - 11.01.2017 09:13 Uhr

Für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Zipser Feuerwehr wurden Holger Rabenstein (3. v. l.) und Uwe Förster (2. v. l.) geehrt. Egid Lottes (2. v. r.) wurde aus Altersgründen aus der aktiven Truppe verabschiedet. Mit im Bild sind zweiter Bürgermeister Wolfgang Nierhoff, KBI Stefan Steger und KBM Werner Otto. © Foto: privat


Die Regularien bei der Versammlung im Gasthaus Ficht waren schnell abgehandelt. Vor 16 Aktiven, dem neuen Kreisbrandinspektor (KBI) Stefan Steger, der die Nachfolge von Adolf Mendel übernommen hat, Kreisbrandmeister (KBM) Werner Otto, dem zweiten Bürgermeister Wolfgang Nierhoff (PEG) und Stadtrat Karl Lothes (SPD) berichtete Kommandant Holger Rabenstein von den Aktivitäten des abgelaufenen Jahres.

Neben elf gut besuchten Übungen und einer Inspektionsübung nannte Rabenstein einen Einsatz im ehemaligen PEP-Gebäude, die Absperrung des angrenzenden Radwegs nach einem Personenunfall auf der Bahnlinie sowie eine Alarm-Übung mit den Wehren Stemmenreuth und Langenreuth.

Erste-Hilfe-Auffrischung

Ein Besuch beim Stadtfeuerwehrtag in Pegnitz, ein Ausflug in den Bayerischen Wald, ein Grillfest und eine Weihnachtsfeier rundeten das Programm ab. Dieses Jahr seien neben dem Besuch des Stadtfeuerwehrtags in Willenreuth und einem Ausflug nach Regensburg ein Erste-Hilfe-Auffrischungskurs sowie eine Leistungsprüfung geplant, skizzierte der Kommandant.

Nach dem Kassenbericht von Markus Lothes, der ein kleines Minus auswies, sowie der einwandfreien Kassenprüfung durch Hartmut Lothes und Heiko Schroll lobte Nierhoff die ehrenamtlichen Leistungen der Wehr. Deshalb habe die Stadt auch die benötigten zwei Schutzhelme, einen Abgasschlauch und einen Stromzähler gerne bereitgestellt.

Für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Zipser Feuerwehr wurden Holger Rabenstein und Uwe Förster geehrt. Aus Altersgründen wurde Egid Lottes aus der aktiven Truppe verabschiedet.

Alarmierung per Telefon

In der Aussprache wurde erneut auf die mangelhafte Alarmierung hingewiesen. Obwohl seit 1984, wie im Protokollbuch niedergeschrieben, mehrfach eine Sirene beantragt und versprochen worden sei, arbeite die Wehr nach wie vor mit einer Telefonkette und SMS-Benachrichtigungen – einem Verfahren, mit dem die vorgeschriebene Hilfsfrist nicht eingehalten werden könne.

Im November 2016 sei das leidige Thema im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan erneut an die Stadt herangetragen worden. Auch in der Versammlung wurde jetzt wieder vorgeschlagen, künftig über einen neuen Glockenturm mit elektrischem Läutwerk am Hirtenhaus zu alarmieren. Alle Seiten sagten Unterstützung zu, wenn das Thema in den zuständigen Stadtgremien beraten wird.  

rr

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