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Feuerwehr-Ehrenmedaille für Waischenfelds Bürgermeister

Edmund Pirkelmann wird als Politiker ausgezeichnet, der immer ein offenes Ohr für die Wehren habe - 08.07.2019 07:25 Uhr

Landrat Hermann Hübner (von links), KBM Werner Otto, Johannes Geisler, der neue KBM im Fichtelgebirge, und sein Vorgänger Uwe Meier, Bürgermeister Edmund Pirkelmann, MdL Gudrun Brendel-Fischer sowie KBR Hermann Schreck. © Thomas Weichert


Die Auszeichnung, die Landrat Hermann Hübner (CSU) und Kreisbrandrat (KBR) Hermann Schreck Pirkelmann überreichten, ist die höchste Ehrung des Deutschen Feuerwehrverbands für Personen, die nicht aktiv einer Wehr angehören, sich jedoch außerordentlich ums Feuerwehrwesen verdient gemacht haben. Wie Hübner in seiner Laudatio betonte, habe Pirkelmann während seiner über 20-jährigen Amtszeit als Bürgermeister alle "seine" zehn Feuerwehren stets mit vollem Engagement und Herzblut unterstützt und fortentwickelt.

Ihm sei es maßgeblich mit zu verdanken, dass eine Drehleiter und das Wechselladersystem in Waischenfeld stationiert wurden, die nun in einem modernen Leistungszentrum untergebracht sind. Auch die anderen Gerätehäuser im Stadtgebiet sind bereits modernisiert oder werden es in Kürze. Pirkelmann nehme die Pflichtaufgabe "Feuerwehr" sehr ernst, und es sei ihm immer ein Anliegen, Verbesserungen im Brand- und Katastrophenschutz anzustreben, so Hübner. Pirkelmann gab das Lob an die Feuerwehrleute weiter, die sich stets beim Neubau oder der Sanierung von Gerätehäusern mit eingebracht hätten. So habe auch das Heim der Stützpunktfeuerwehr Waischenfeld mit zehn Stellplätzen für rund 3,1 Millionen Euro "supergünstig" gebaut werden können, so Pirkelmann, der allen Feuerwehren in seinem Gebiet dankte und deren Führungskräfte zu einer Brauereiwanderung nach Waischenfeld einlud.

An der Spitze der Beliebtheitsskala

"Die Menschen in unserer Region wissen, wie man Feste feiert", rief Pirkelmann den Kommandanten zu. Er betonte, dass die Wehren in der Bevölkerung an der Spitze der beliebtesten und vertrauenvollsten Berufe stünden. Über fünf Millionen Euro hat Waischenfeld in den letzten Jahren in den Feuerschutz investiert.

Seit 1989 war Uwe Meier für Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach als Kreisbrandmeister (KBM) aktiv, nun bat er aus privaten Gründen um Entlassung. Als Nachfolger ernannte Hübner Johannes Geisler, den Kommandanten der Feuerwehr Unterlind.

Da sich Meier ums Feuerwehrwesen im Landreis außerordentlich verdient gemacht hat, wurde er Ehrenkreisbrandmeister. Werner Otto aus Betzenstein ist seit 1992 Kreisbrandmeister (KBM) für den Bereich der Sprechfunkausbildung und seit 2000 für Betzenstein und Plech. Für sein Wirken wurde erhielt er das "Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz" des Landesfeuerwehr-Verbands Bayern. 

THOMAS WEICHERT

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