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Es geht intensiv weiter mit der "FrankenPfalz"

Die Arbeitsgemeinschaft hält zwei wichtige Projekte am Leben: Die Messen und das Kletterfestival. - 18.06.2019 23:27 Uhr

Das Auerbacher Frühlingserwachen und die FrankenPfalz-Messe (im Bild die zurückliegende Gewerbeschau in Plech) soll es auch in Zukunft weiter geben. Die Arbeitsgemeinschaft übernimmt die Organisation. © Archivfoto: Michael Müller


Diese findet laut Koch wieder im Jahr 2021 statt. Wo, sei noch nicht geklärt. Nach dem Ausstieg der Nordbayerischen Nachrichten als Organisator übernehmen nun Umsetzungsmanagerin Verena Frauenknecht sowie Tina Schwendner von der Stadt Auerbach die Organisation der Messe, wobei die NN Medienpartner bleiben. Dies betreffe auch die Auerbacher Gewerbeschau Frühlingserwachen, die im April nächsten Jahres über die Bühne gehen soll.

"Das alles war nicht ganz einfach"

Die AG FrankenPfalz und die Stadt Auerbach treten dabei als Kooperationspartner auf. Der bisherige und langjährige Organisator, Medienberater Wolfgang Müller, werde sein Wissen zur Verfügung stellen.

"Das alles war nicht ganz einfach", erklärte Neuß hinsichtlich der Suche nach Partnern und Sponsoren für die beiden Veranstaltungen. Denn beim Kletterfestival war, wie berichtet, der Hauptsponsor ausgestiegen. "Die Sponsoren haben uns nicht die Türe eingetreten", so Neuß, "man muss ihnen hinterherlaufen". Vorsitzender Hans Koch – auch Bürgermeister von Königstein – sieht die AG FrankenPfalz auf einem guten Weg. "Es geht intensiv weiter", sagte er. Vor allem, seit es die Umsetzungsbegleitung gebe: "Verena Frauenknecht fordert die Bürgermeister." Insgesamt werde die Einstellung einer Umsetzungsmanagerin "ein positives Signal für die Zukunft darstellen", so Koch.

In seinem Rückblick auf 2018 blickte Koch nicht nur auf vier Sitzungen der Mitgliedsgemeinden zurück, sondern auch auf Gespräche mit benachbarten Arbeitsgemeinschaften im Sinne der integrierten ländlichen Entwicklung (Ile): "Man muss auch mal über den Tellerrand hinausschauen." Einen großen Rahmen habe ein Seminar in Paulsdorf mit dem Amt für Ländliche Entwicklung eingenommen, bei dem man sich vor allem mit der Frage, wie es weitergehen soll, beschäftigt habe.

Momentan sei man dabei, das Radwegekonzept zu einem Abschluss zu bringen. Bei einer Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz in Bezug auf Informationstafeln, sei man "noch nicht weitergekommen", wolle aber das Thema im Herbst erneut aufgreifen. Im vergangenen Jahr sei man zudem in das Vereinsregister eingetragen worden. Kassierer Hans Durst – Bürgermeister von Hirschbach – wies in seinem Bericht mehr Ausgaben als Einnahmen aus, wobei vor allem die Anschaffung von Toilettenhäuschen an den meist frequentierten Kletterfelsen mit rund 9000 Euro zu Buche schlugen. Allerdings habe die AG noch ein Guthaben in der Kasse. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

"Es ist erforderlich, die Ausgaben abdecken zu können." Deshalb beschloss man einstimmig, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen. Die Grundgebühr für die acht Mitgliedsgemeinden bleibt zwar mit 500 Euro jährlich gleich, aber die einwohnerabhängige Gebühr wurde erhöht. Sie steigt ab 1. Januar 2020 von bisher 50 Cent pro Einwohner auf 1,50 Cent pro Einwohner.

  

KLAUS TRENZ

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