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Mittwoch, 16.10.2019

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Erste Probe mit 20 von geplanten 700 Stimmen

Johannes Berner hat in Hubenberg sein Lied zum Waischenfelder Stadtjubiläum vorgestellt — Weitere Treffen - 19.11.2014 18:49 Uhr

Johannes Berner hat bis zur letzten Minute an dem Lied „Waischenfeld lebt“ gearbeitet © Alle Fotos: Klaus Altmann


„Wir bewahren das, was war. Wir gestalten Tag und Jahr. Und wir bauen die Zukunft der Stadt, jeder durch das, was an Gaben er hat.“ Das sind einige Zeilen aus dem Lied, das Berner in den vergangenen Monaten geschrieben hat, Text und Melodie. „Ich habe immer wieder mal daran gearbeitet, mir dabei aber bewusst Zeit gelassen. So etwas kann man nicht übers Knie brechen.“ Vor dem 18. November musste Berner sich allerdings sputen, denn im Hubenberger Gasthaus Polster war der erste Probentermin angesetzt.

Die Resonanz der etwa 20 Sänger war durchaus positiv. Es fand sich keiner, dem das Lied nicht gefallen hat. „Auf die Zahl von nur 20 Sängern in Hubenberg angesprochen, antwortete Berner voller Optimismus mit dem Motto: „Klein, aber fein.“ Berner ist der Ansicht, dass sich in den Ortschaften viele Bürger noch keine großen Gedanken gemacht haben, was da auf Waischenfeld im nächsten Jahr zukommen wird. „Mit dem heutigen Abend ist ein Stein ins Rollen gekommen.“

Kathrin Radzik fand die erste Sängerprobe gut.


Und was sagen Teilnehmer? Kathrin Radzik: Ich fand die erste Probe für den Auftritt der 700 Sänger in Waischenfeld am 6. Juni echt gut. Das Lied von Johannes Berner spricht auf alle Fälle auch Jugendliche an. Zum Singen bin ich auch über Herrn Berner in seinem Chor gekommen. Ich werde auf alle Fälle im Sportverein Werbung machen, damit mehr Jugendliche mitsingen.

Josef Bezold entschied spontan: Da mache ich mit.


Josef Bezold: Vom Probentermin habe ich im Mitteilungsblatt der Stadt erfahren. Für mich war sofort klar: Da mache ich mit. Ich bin in keinem Chor aktiv, also ein Hobby-Sänger. Es macht in dieser Runde aber viel Spaß. In den nächsten Tagen werde ich mit meinen Nachbarn und Bekannten sprechen, ob die nicht auch mitmachen wollen.

Ingeborg Schrüfer wollte lieber singen, statt zur Gymnastik zu gehen.


Ingeborg Schrüfer: Eigentlich wollte ich mich mit den Freundinnen zu einem Gymnastiktermin treffen. Wir haben das aber geändert und sind stattdessen zu der Probe gekommen, denn wir singen auch sehr gern und haben uns entschlossen, bei dem großen Chor mitzumachen. Das Lied ist sehr schön, abwechslungsreich und melodiös.

Thomas Berner geht davon aus, dass auch Jugendliche mitsingen werden.


Thomas Berner: Heute sind nur zwei Jugendliche bei der Liedprobe. Das heißt aber nicht, dass die Jugend nicht interessiert ist. Erstens war heute das Fußballspiel im Fernsehen und zweitens hatten die Saugendorfer Musiker einen Auswärtstermin. Ich werde bestimmt noch mehr Jugendliche meines Alters auf den Chor-Event ansprechen.

Die nächsten Chorproben: Am Dienstag, 25. November, wieder im Gasthaus Polster für die Sänger
aus den Ortschaften Seelig, Schönhaid und Hubenberg; am Freitag,
28. November, im Bürgerhaus Breitenlesau für die Sänger aus den Orten Siegritzberg und Breitenlesau; am Mittwoch, 3. Dezember, im Hannberger Feuerwehrhaus für die Sänger
aus Langenloh, Zeubach, Neusig, Kugelau und Hannberg: am Freitag, 5. Dezember, im Nankendorfer
Schützenhaus; am Mittwoch, 10. Dezember, im Waischenfelder Pfarrheim; am Freitag, 12. Dezember,
im Feuerwehrhaus Löhlitz. Der letzte Termin in diesem Jahr: 16. Dezember, in der Gaststätte Maihof in Köttweinsdorf für Eichenbirkig, Rabeneck und Köttweinsdorf. Beginn jeweils um 19.30 Uhr, Ende gegen 21 Uhr.

KLAUS ALTMANN-DANGELAT

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