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Christ ist der nächste Betrieb auf Saaß

Straffer Zeitplan: Spediteur aus Heilbronn will im Gewerbegebiet bauen und weitere Arbeitsplätze schaffen. - 24.05.2019 11:29 Uhr

Ein Betriebsgebäude mit über 4300 Quadratmetern Nutzfläche auf 1,7 Hektar Grund möchte die Firma Christ im Industriegebiet Saaß errichten. Die angemietete Halle sei am Limit. Abhängig sei der Baubeginn allerdings von der Fertigstellung der Erschließungsmaßnahme in Saaß.

© Planentwurf: Architekturbüro Bartenbach


Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heilbronn arbeitet an sechs Standorten mit derzeit 300 Mitarbeitern. 25 davon sind am 2010 eröffneten Standort Michelfeld am Pferracher Berg beschäftigt, wo hauptsächlich Umzüge gefahren werden. Des weiteren ist die Firma in den Bereichen Logistik und Messe tätig.

Die Mietimmobilie am Pferracher Berg sei längst an der Kapazitätsgrenze angekommen, erklärten die Geschäftsführer Horst und Maximilian Baur in der Sitzung des Stadtrats. Daher entschloss sich die Firma mit einem Jahresumsatz von drei Millionen Euro zu einem Neubau im Gewerbegebiet Saaß. Innerhalb von vier Jahren soll die Zahl der Mitarbeiter auf 65 bis 70 aufgestockt werden, so Baur gegenüber dem Stadtrat. In der großen Lagerhalle werden künftig auch die Neumöbelverteilung und Umzugslagerungen möglich sein. Als ideal bezeichnete Baur die Verkehrsanbindung. Man hoffe, dass sich auch der Hauptsubunternehmer mit derzeitigem Sitz in Eschenbach nach Auerbach verlagern wird.

Rund 15 Meter hoch

Architekt Jürgen Bartenbach aus Heilbronn stellte die Neubaupläne im Rathaussaal vor. Geplant sei der Ankauf von 17 200 Quadratmetern Grund im nordöstlichen Teil des Industriegebiets. Gebaut wird eine 106 Meter lange und 40 Meter breite Lagerhalle, die rund 15 Meter hoch sein wird. Vorgelagert entsteht ein zweigeschossiges Bürogebäude mit etwa 350 Quadratmetern Nutzfläche. Parkplätze für Mitarbeiter wird es neben dem Bürotrakt und an der Südseite der Halle geben. Im hinteren Bereich werden die Laderampen für die Lastwagen angeordnet.

Die Stadträte erkundigten sich nach der Präsentation von Firma und Bauplänen nach den Arbeitsplätzen, den Arbeitszeiten und der geplanten Zeitschiene für den Neubau. Gesucht werden für den Standort vor allem LKW-Fahrer und Monteure, erklärte Baur. Gearbeitet werde vor allem werktags, selten am Samstag. Es sei mit maximal 60 Bewegungen der Nutzfahrzeuge pro Tag zu rechnen.

"Wir möchten zeitnah bauen", betonte Maximilian Baur. Die angemietete Halle sei am Limit. Abhängig sei der Baubeginn allerdings von der Fertigstellung der Erschließungsmaßnahme. Die Arbeiten werden etwa bis Oktober andauern, erklärte Bürgermeister Joachim Neuß. Baubeginn soll demnach im Spätherbst oder – falls es die Witterung nicht mehr zulässt – spätestens im Frühjahr 2020 sein. Der Ansiedlung und der vorgestellten Planung stimmte der Stadtrat einmütig zu.

BRIGITTE GRÜNER

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