Mittwoch, 13.11.2019

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Besseres Wlan für Auerbach: Bayern fördert Schulen mit 4,5 Millionen Euro

Digitalisierung der Schulen im Kreis Amberg-Sulzbach soll jetzt vorangetrieben werden - 06.08.2019 18:11 Uhr

Auch die Realschule in Auerbach profitiert von den Fördermitteln, die der Freistaat zur verfügung stellt. © Archivfoto: Brigitte Grüner


Aus dem Förderprogramm "Digitale Bildungsinfrastruktur an Bayerischen Schulen" wird ein Höchstbetrag von 4,59 Millionen Euro für die Sachaufwandsträger im Stimmkreis Amberg-Sulzbach bereitgestellt. "Insgesamt erhalten 27 Schulaufwandsträger im Stimmkreis Fördermittel", berichtet MdL Harald Schwartz (CSU). "Der Freistaat Bayern unterstützt damit die wichtigen Investitionen in die digitale Ausstattung der Schulen und schafft Planungssicherheit bei den Kommunen."

Dabei könnten alle Maßnahmen, die seit Inkrafttreten der Bund-Länder-Vereinbarung am 17. Mai 2019 begonnen wurden, gefördert werden. "Bis Ende 2021 können die Schulaufwandsträger die Fördergelder bei der Regierung der Oberpfalz beantragen. Anschließend können die Mittel nach der Umsetzung bis Mitte 2024 abgerufen werden", erläuterte der Abgeordnete die zeitlichen Rahmenbedingungen.

So viel Geld erhalten die einzelnen Schulen

Besonders zufrieden zeigte sich Schwartz damit, dass zahlreiche Maßnahmen im Bereich der digitalen Schulinfrastruktur förderfähig sind. "Es ist die Ausstattung mit PCs, Tablets oder Laptops förderfähig. Auch die Installation der Infrastruktur für Wlan oder Schulhausvernetzung wird unterstützt. Gleiches gilt für die weitere Ausstattung der einzelnen Klassenzimmer, beispielsweise mit Dokumentenkameras, Beamern oder interaktiven Tafeln. Dabei ist auch positiv, dass nicht nur der Erwerb, sondern auch Leasing förderfähig ist", so Schwartz.

Unter anderem bekommt die Stadt Auerbach 198 431 Euro für die Grundschule und der Zweckverband 134 204 Euro für die Realschule Auerbach. Der Königstein-Hirschbacher Schulverbund erhält 35 314 Euro und nach Edelsfeld gehen 29 783 Euro.

Die größten Empfänger in der Region sind Amberg mit 2,30 Millionen Euro, Amberg-Sulzbach mit 731 158 und Sulzbach-Rosenberg mit 479 079 Euro. Der Zweckverband Berufsschule Amberg-Sulzbach erhält weitere 919 445 Euro und das Kommunalunternehmen Krankenhäuser Amberg-Sulzbach 42 882 Euro.

nn

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