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Montag, 22.07.2019

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Auerbach mit dem "Auerbecher" ein Stück grüner

CSU will so einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, hält sich aber vornehm im Hintergrund - 17.06.2019 22:27 Uhr

Harald Schwartz (v.li.), Bernhard Hinteregger, Maria Regensburger, Uwe Ditz und Klaus Riede machen Werbung für die Mehrweg-Kaffe-Becher zum Mitnehmen. © Foto: Sabine Rühl


Die Aktion ist eine Initiative des CSU-Ortsverbands und dessen Vorsitzendem Bernhard Hinteregger. Es handelt sich um stabile Kunststoffbecher für 0,3 Liter Inhalt, geeignet für gewerbliche Spülmaschinen. Auf der Vorderseite sind die Silhouette des Rathauses und der Schriftzug "Gut für Auerbach" aufgedruckt, außerdem die Schriftzüge der teilnehmenden Anbieter und das Logo für die Förderung durch den Landkreis.

Ein riesiger Müllberg

Ganz bewusst wurde laut CSU-Geschäftsführer Klaus Riede weder das CSU-Logo noch der Name CSU auf dem Becher erwähnt. Wir wollen etwas für die Umwelt tun und nicht die Partei in den Vordergrund stellen, hieß es bei der Präsentation des "Auerbechers".

Riede ging auf die fatalen Folgen für die Umwelt im Zusammenhang mit dem schnellen Kaffee für unterwegs ein: 320 000 Pappkaffeebecher landen nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe bundesweit jede Stunde im Müll. 2,8 Milliarden Wegwerfbecher würden die Bundesbürger im Jahr pro Kopf nutzen.

Deshalb hat sich die CSU Auerbach wie berichtet vor einem halben Jahr vorgenommen, einen Mehrwegbecher für Kaffee to go in Auerbach einzuführen. Aufgrund einer Information, dass der Landkreis diese Aktion auf Antrag fördere, wurden die Betreiber entsprechender Geschäfte in Auerbach angesprochen und elf Interessenten für insgesamt 1500 Becher gefunden.

Zum Auftakt kamen nun auch die jeweiligen Betreiber. Hinteregger berichtete, dass in jedem der teilnehmenden Geschäfte ab sofort die Becher zu einem Einheitspreis von 1,50 Euro erworben werden können. Beim nächsten Kaffee-Kauf können die Kunden den Becher wieder mitbringen und neu befüllen lassen. Das gilt zusätzlich auch für die Filialen von zwei Großbäckereien.

Beim Auftakt lobten ferner Maria Regensburger vom Landratsamt und CSU-Landtagsabgeordneter Harald Schwartz die Aktion. CSU-Stadtrat Uwe Ditz betonte: "Auerbach ist ein Stück ,grünerʻ geworden. Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt." Ditz unterstrich, dass man mit vielen kleinen Schritten das Gesicht der Welt verändern könne. 

sarü

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