14°

Mittwoch, 23.10.2019

|

Ahorntaler wollen Energie sparen

Gemeinde will Nachhaltigkeit beim Einkauf stärken und auf Rechts-vor-Links-Regelung umstellen. - 18.09.2019 16:55 Uhr

"Wir müssen ein Zeichen setzen": Sieben Monate nach seinem Erdrutschsieg will Bürgermeister Florian Questel für grünere Kommunalpolitik in Ahorntal sorgen. © Foto: Stefan Brand


Die Verwaltung wird beauftragt, Leitlinien für ein Maßnahmenprogramm auszuarbeiten. Es sollen künftig in der Kommune mehr fair gehandelte Produkte gekauft werden. Beim Kaffee werde dies schon gemacht, so Bürgermeister Florian Questel (Grüne). Auch an der Kampagne "Fairtrade Town" wolle man sich beteiligen. "Wir müssen ein Zeichen setzen", sagte Questel.

An der Freiahorner Brücke soll der Gehweg Richtung Volsbach nun auf der rechten Seite errichtet werden. Dies sei sinnvoller und verkehrssicherer als Richtung Kirchahorn, da dort eine unübersichtliche Kurve ist, berichtete Questel. Außerdem könne so der vorhandene Feldweg genutzt werden. In der Kommune wird zudem auf innerörtlichen Gemeindestraßen die Rechts-vor-Links-Regelung eingeführt, um eine größere Verkehrsberuhigung zu erreichen.

Questel stellte in den Raum, ein Konzept zu erarbeiten, in welchen Ortsteilen dies besonders notwendig wäre. "Wir sollten das gemeindeweit machen", fand Thomas Nägel (CWU). Ein Problem sei eine gewisse Unfallgefahr nach der Umstellung, weil viele Verkehrsteilnehmer die Vorfahrtsstraße gewohnt seien. Auch Matthias Brendel (parteilos) unterstützte eine gemeindeweite Lösung. Ebenso Manfred Herzing (FBA): "Das ist effizient, praktikabel und günstig. Und jeder hat die neue Regelung schnell gelernt." Die Verwaltung wurde beauftragt, ein Verzeichnis zu erstellen, wo die Regelung sinnvoll ist.

Neue Tempo-Messanlagen

Zusätzlich zu den zwei bestehenden Geschwindigkeitsmessanlagen will die Kommune fünf weitere zu je 1997 Euro anschaffen. Johannes Knauer (CWU) merkte an, dass die bestehenden Anlagen schlecht einsehbar seien. Daniel Hofmann sagte, es könne nicht das Ziel sein, dass irgendwann in jedem Ort eine solche Anlage stehe. Dem widersprach Thomas Nägel, der dies sehr wohl für richtig hält. Questel informierte, dass bei einer Tempomessung in Poppendorf Verkehrsteilnehmer mit 120 km/h gemessen worden sind. Die Anlagen würden den Fahrern ihre Geschwindigkeit bewusst machen. Mit 7:4 Stimmen wurde die Anschaffung befürwortet.

Im Zuge des Abrisses des alten Schulgebäudes in Körzendorf muss das dortige Feuerwehrhaus neu verputzt werden. Die Arbeiten führt für 3537 Euro die Firma Dannhäußer, Freiahorn, durch. In Eichig wird derweil an der Schulbushaltestelle ein Bushäuschen errichtet. Die Arbeiten führt die Zimmerei Adelhardt aus Volsbach für rund 8000 Euro aus. Der Beschluss dazu im Gemeinderat fiel einstimmig.

fe

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Kirchahorn