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Exklusiver Arbeitsplatz: Blick ins sanierte Plärrer-Hochhaus

Modern: Mitarbeiter werden kaum mehr persönliche Schreibtische haben - 23.08.2019 15:26 Uhr

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Exklusiver Einblick: So sieht es aktuell im Plärrer-Hochhaus aus

Das Hochhaus am Plärrer ist markant, einst war es das größte in ganz Bayern. Weil der Bau aber marode ist, musst er saniert werden. Noch laufen die Arbeiten, doch es tut sich was in dem Riesen am Drehkreuz der Stadt. Wir haben ins Innere geblickt!


1953 setzten die ersten Beschäftigten der Städtischen Werke ihre Füße in das markante Gebäude am Plärrer, dass nach den Entwürfen des Architekten Wilhelm Schlegtendal errichtet wurde. Mit einer Höhe von 56 Metern war es damals das höchste Haus Bayerns. Weil er stilprägend für die 1950er Jahre ist, wurde der Komplex in Gostenhof für bis zu 1100 Mitarbeiter 1988 unter Denkmalschutz gestellt.

Seit 2016 wird das Gebäude kernsaniert. "Wir liegen im Zeitplan", betont Elisabeth Mathes, Projektleiterin der Sanierung. Ende des Jahres sollen die Mitarbeiter wieder einziehen. Doch sie werden – nicht nur wegen der Totalsanierung – ein völlig neues Konzept im Inneren des Hochhauses vorfinden.

Nun hat – Grundlage waren alte Farbkonzepte, die wiederentdeckt wurden – jede der 28 Etagen eine eigene Farbgebung. Es gibt auch kaum mehr feste Arbeitsplätze für die Beschäftigten wie früher, so Oliver Saffer. Das agile Arbeiten in Teams und Projekten erfordere viel Flexibilität, so der Arbeitsplatz-Changemanager. Lounges und Teeküchen sollen Treffpunkt – und Arbeitsplatz zugleich – sein. "Die technische Ausstattung erlaubt es, überall zu arbeiten", so Saffer.

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