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19. April 1969: Neubau für Päckchen

Post übergab neue Leichtbauhalle und Großküchenanlage ihrer Bestimmung - 19.04.2019 07:00 Uhr

Die Päckchen-Verteiler müssen ein gutes Augenmaß und eine treffliche Zielsicherheit haben. Sie sind im Halbkreis von zahlreichen „gähnenden“ Postsäcken umgeben, die nach den Postleitzahl-Gebieten geordnet sind. Mit Schwung fliegen die Päckchen hinein. Auf unserem Foto interessiert sich der Präsident der Oberpostdirektion Nürnberg Dr. Kurt Wiesemeyer (im schwarzen Mantel) für diese Arbeit. © Kammler


Die Leichtbauhalle mußte, wie OPD-Präsident Dr. Kurt Wiesemeyer erläuterte, mit einem Kostenaufwand von 1,1 Mill. DM errichtet werden, weil die bisherigen Anlagen im Posthof sehr veraltet waren, das Gelände überdies von der Bundesbahn benötigt wird.

In der knappen Bauzeit von Mitte August 1968 bis Anfang April dieses Jahres ist die 30 mal 45 Meter große Halle in Stahlkonstruktion geradezu aus dem Boden gestampft worden.

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Heute durchlaufen sie jeden Tag bereits 30.000 bis 35.000 Sendungen, alle Päckchen, die in Mittelfranken und in den westlichen Teilen Oberfrankens und der Oberpfalz aufgegeben werden oder aus der Bundesrepublik für dieses Gebiet bestimmt sind. 25 bis 30 Arbeitskräfte je Schicht sortieren die Päckchen nach den Postleitzahlen in die Postsäcke. In der Weihnachtszeit steigt die Zahl der Päckchen auf über 100.000 am Tag, die der Arbeitskräfte auf mehr als 60.

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Dreimal so viel wie die Päckchenhalle, nämlich insgesamt 3,4 Mill. DM, hat der Umbau und die Aufstockung des Postgebäudes am Bahnhofplatz gekostet. Dafür ist dann auch eine moderne Großküchenanlage im fünften Obergeschoß entstanden, die täglich 1600 Essen ausgeben kann. Im vierten Obergeschoß ist ein großer Speiseraum mit 380 Sitzplätzen für die Postämter 2 und 3 sowie das Bahnpostamt geschaffen worden, neben der Großküchenanlage ein Speiseraum für das OPD-Personal mit nochmals 168 Sitzplätzen. 

NN

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