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Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt begrüßt Freie Wähler-Antrag - 07.02.2019 11:39 Uhr

MdL Gabi Schmidt: "In der Regierungsverantwortung setzen wir eine größere Unterstützung des Handwerks um". © Harald Munzinger


"Wir zielen auf den unbedingten Erhalt des Meisterbriefs ab", erklärte dazu Schmidt gegenüber der Redaktion. Der Mittelstand im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim profitiere von dessen einmaligem Wert ebenso wie die gesamte Region. Die Freien Wähler wollten, dass die Meisterpflicht nach und nach in solchen Bereichen wieder eingeführt werde, in denen die rot-grüne Bundesregierung 2004 für deren Abschaffung gesorgt habe.

In diesem Zusammenhang begrüßt die Abgeordnete aus Uehlfeld auch die geplante Erhöhung des Meisterbonus auf 2000 Euro. Dies sei "zwingend notwendig, weil hier strenger Handlungsbedarf besteht." Schmidt verweist auf die Probleme, denen sich das Handwerk auch im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim gegenübersieht: "Viele Betriebe suchen händeringend nach Auszubildenden. Mit dieser Gesetzesinitiative sorgen wir dafür, dass die Attraktivität der Handwerksberufe für junge Leute steigt!"

Stellenwert beruflicher Bildung steigern

Der Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zählt laut Schmidt insgesamt 1400 Handwerksbetriebe mit knapp 8600 Beschäftigten. "Damit schafft unser Handwerk einen Umsatz von 435 Millionen Euro pro Jahr", so die Abgeordnete. Der Vorteil des Meisterbriefes sei offensichtlich, führ sie in einer Pressemitteilung aus. Er erhöhe nicht nur den Stellenwert der beruflichen Bildung, sondern stärke auch die duale Berufsausbildung. Dass das deutsche Meister-System funktioniere, liegt für Gabi Schmidt ebenfalls auf der Hand: "Nicht umsonst hat Deutschland im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn so wenig jugendliche Arbeitslose!"

Die Freien Wähler hätten schon immer eine größere Unterstützung des Handwerks gefordert, so MdL Schmidt: "Und jetzt - in Regierungsverantwortung - setzen wird diese Forderungen um!" 

nb

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