Samstag, 14.12.2019

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Zeugnisse für Ehrenamtseinsatz im Freiwilligen Sozialen Schuljahr

Unbezahlbares Zeitgeschenk - 15.07.2019 18:07 Uhr

Die Koordinatorin für das Freiwillige Soziale Schuljahr, Veronika Polok (l.), ist auf FSSJ-Zeugnistour: Erste Station war die Realschule Schloss Schwarzenberg. © privat


Diese machten zehn Schülerinnen und Schüler der Realschule Schwarzenberg mit mindestens je 80, als insgesamt über 800 Stunden freiwillig, ehrenamtlich und in ihrer Freizeit, würdigte es die Koordinatorin des Freiwilligenzentrums "mach mit", Veronika Polok. Zwei Schülerinnen absolvierten sogar bereits das zweite Freiwillige Soziale Schuljahr (FSSJ), für das es im gesamten Landkreis über 300 Einsatzmöglichkeiten gibt.

Veronika Polok stellte die Zahl 800 in den Mittelpunkt der Zeugnisübergabe an der Realschule Schloss Schwarzenberg in Scheinfeld. Denn mit ihren 800 Stunden hätten die Jugendlich gezeigt, dass Ehrenamt Ehrensache ist! Sie hätten ihre Zeit für andere Menschen, für Naturprojekte, für kreative Ideen, für ein gemeinschaftliches Miteinander geschenkt. "Egal ob in der Schule oder im Kindergarten, in der Pflege und Versorgung älterer Menschen, in Sportvereinen, im Natur- und Katastrophenschutz oder in der Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen oder in so vielen anderen Projekten und Einrichtungen: Eure Zeitgeschenke sind unbezahlbar!"

Selbst ausprobieren

Mit dem FSSJ und den Zeitgeschenken hätten sie verdeutlicht, dass gemeinsames Engagement etwas verändern kann. "Ein FSSJ ist meiner Meinung nach nämlich nicht nur eine Erfahrung, die man halt mal so macht. Ein FSSJ ist ein Schatz, den euch niemand mehr wegnehmen kann. Denn es ist euer FSSJ, euer Zeitgeschenk!", so Veronika Polok mit dem Hinweis auf ein afrikanisches Sprichwort, das besage: "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern."

Dazu beglückwünschte die Koordinatorin die Schülerinnen und Schüler und ließ zum Sinn des Freiwilligen Schuljahr einen ehemaligen FSSJ-Schüler der Realschule Scheinfeld zu Wort kommen, der seine Zeit einer Kindertagesstätte schenkte. Er mache gerne etwas zusammen mit Kindern und wollte "etwas Sinnvolles in meiner Freizeit machen" erklärte er zur Motivation für das FSSJ. Dies zu machen lohne sich, da man viele Erfahrungen sammeln, sich selbst ausprobieren "und mal etwas anderes machen kann". Schließlich empfahl er auch mit dem bei Bewerbungen hilfreichen Zeugnis das Freiwillige Soziale Schuljahr allen Schülerinnen und Schülern.

Mit den Zeugnissen ist Veronika Polok im Landkreis auf Abschlusstour des FSSJ 2018/19 mit Stationen in mehreren Schulen. Derweil wird das nächste Freiwillige Soziale Schuljahr vorbereitet.

nb/hjm

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