Mittwoch, 13.11.2019

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Neues Spielgerät für die Kleinsten in Schellert

Dorfverein gab den Impuls - 20.06.2019 16:43 Uhr

Dem Vorsitzenden des Dorfvereins Schellert, Günther Fischer, galt der Dank von Bürgermeister Klaus Meier für die Förderung eines neuen Spielgerätes und Ortssprecher Leo Gräbner (v. r.) die Anerkennung für die beispielhafte Dorfgemeinschaft. © Harald Munzinger


Die galt nicht nur dem "Abenteuerschiff“ für die Kleinsten, das aus einem großen Katalog ausgewählt worden war, sondern für die Dorfgemeinschaft insgesamt, die Meier zu den am besten funktionierenden unter den Neustädter Ortsteilen zählte: "Wenn es überall so wäre, dann wäre die Welt in Ordnung“. Was der Bürgermeister auf die beispielhafte Pflege des Ortsbildes ebenso bezog, wie auf das Zusammenwirken bei den Veranstaltungen in Schellert.

Der bei der Flurbereinigung vor circa 30 Jahren angelegte Spielplatz mit einem Bolzplatz samt Seilbahn am westlichen Ortsrand ist für das Stadtoberhaupt ein Beispiel für die intakte Dorfgemeinschaft, in die sich nach Schilderung von Ortssprecher Leo Gräbner die Neubürger unter den rund 190 Schellertern bestens integrieren. So hat der Schützenverein die Pflege der Plätze übernommen, die mit einem von der Stadt bereitgestellten Rasenmäherbulldog "in Schuss gehalten“ werden. Vorstand Klaus Schmidt sorge dafür gerne selbst, hat aber auch stets bereitwillige Helfer, berichtet Leo Gräbner: "Solche Leute brauchst“.

Eine bildschöne Ortsdurchfahrt

Dass es davon in Schellert viele gibt, hat Bürgermeister Meier immer wieder erlebt, sei es, wenn sich etwa bei der Kirchweih jeder mit einbringt, oder wenn der Blumenschmuck prämiert wird, der für eine buchstäblich bildschöne Ortsdurchfahrt sorgt. Auch wenn sie für die Einwohner teuer gewesen sei, habe Schellert mit der Dorferneuerung sehr gewonnen, stellte Meier fest und zollte dafür Amtsvorgängerin Claudia Platzöder Respekt.

Der Spielplatz werde sehr gut und auch von auswärtigen Kindern gerne angenommen, berichteten Ortssprecher Leo Gräbner und der Vorsitzende des Dorfvereins, Günther Fischer dem Bürgermeister bei der Vorstellung des neuen Spielgerätes, auf dem die Kleinsten die Welt erforschen, es gleich mehrere Kindern bei den verschiedenen Funktionen nutzen können.

Die mit der Installation und Umfeldgestaltung rund 7000 Euro teure Ergänzung des abseits des Verkehrs ideal gelegenen Spielplatzes hatte der Dorfverein angestoßen, dessen Vorsitzender Fischer den Dank des Bürgermeisters an die rund 70 Mitglieder weitergeben kann. 52 Spiel- und Bolzplätze habe die Stadt mit hohem Pflegeaufwand zu unterhalten. Werde sie dabei von den selbst mit anpackenden Bürgern unterstützt, sei dies aller Ehren wert, hob Klaus Meier Schellert als nachahmenswertes Beispiel heraus. Das Gegenteil schilderte er mit vorwurfsvollen Mails, wenn nicht alle Spielplätze gleichzeitig top gemäht seien.

Und noch ein Beispiel gibt Schellert, wie sich Ortssprecher Gräbner darüber freut, dass hier Leerstände kein belastendes Thema sei. Rasch fänden sich dafür Interessenten, die das Ortsleben bereicherten. Dass ein neues Baugebiet scheiterte, ist inzwischen "verschmerzt“.

Harald J. Munzinger

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