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Sonntag, 18.08.2019

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Montespertoli-Bank von Meister Wagener "begossen"

Partnerplatz komplett - 19.07.2019 18:36 Uhr

Wolfgang Ell, Vorsitzender Freunde von Montespertoli, Erster Bürgermeister Klaus Meier und Steinmetzmeister Werner Wagener (v. r.) begießen die Partnerbank mit den Weinsymbolen der Partnerstädte. © Harald Munzinger


Hlukoka und Lipik hatten schon ihre von Steinmetzmeister Werner Wagener kunstvoll mit den jeweiligen Wahrzeichen der Partnerstädte gestalteten Bänke. Nun wurde die ansprechende und gerne angenommene Sitzgruppe durch Montespertoli ergänzt und die festliche „Besetzung“ der Bank mit Bocksbeutel und Chiantiflasche mit dem „deutsch-italienischen Weinfest“ verbunden.

So war in der stattlichen Gästegruppe auch die kurz zuvor eingetroffene Delegation aus der Toskana mit Antonella Ciavacci an der Spitze. Sie hatte einst als Bürgermeisterin von Montespertoli mit Willi Förster aus Neustädter Seite das feste Freundschaftsband geflochten, das 1992 zur ersten Städtepartnerschaft führte. Die Stadt nahe Florenz vertritt beim Weinfest Stadtrat (Assessore) Paolo Vignozzi.

Freundschaft weiter vertiefen

Die Gäste auch von den anderen Partnerschaftsvereinen hieß Erster Bürgermeister Klaus Meier mit Wolfgang Ell von den „Freunden von Montespertoli“ in der Hoffnung willkommen, „dass diese wunderschöne und künstlerisch wirklich hervorragend gelungene Bank die Freundschaft zwischen den Städten Montespertoli und Neustadt an der Aisch noch weiter vertiefen“ möge. Es sei ihm seit Jahren ein großes Anliegen gewesen, dass der Platz mit den Bänken zu Ehren der Partnerstädte Lipik und Hluboka noch um eine dritte Bank ergänzt wird, „die die enge Partnerschaft mit Montespertoli in der Toskana zum Ausdruck bringt“.

Dass dies nun hervorragend gelungen ist, dankte Bürgermeister Meier dem Steinmetzmeister Werner Wagener, der auch die anderen Bänke sowie ihre Pendants in den Partnerstädten mit vielbewundertem kunsthandwerklichem Können geschaffen hat; ferner nicht minder kunstvolle Stelen etwa am Rathaus oder Peter-Kolb-Platz. Neben einem Geschenk der Stadt würdigte viel Applaus das jüngste Werk des Meisters, das bei der symbolischen Enthüllung (ohne Hülle) buchstäblich „begossen“ wurde.

Neben Wagener, dem für das nun vollbrachte Gesamtwerk gedankt wurde, galt das Lob für das attraktive Partnerschaftsareal dem jungen Steinmetzmeister und stellvertretenden Leiter des städtischen Bauhofes, Franz Maes, der sich „ebenfalls mit viel Herzblut für das Gelingen dieser Mission eingesetzt hat“. Dabei galt es die Anlage zu erweitern, die Granitumfassung zu versetzen und „das gesamte Umfeld auf Vordermann zu bringen“.

Den Partnerschaftsplatz neben der „NeuStadtHalle am Schloss“ fand Stadtrat Walter Billmann so einladend, dass er auf diesem gelegentliche Treffs der Partnerschaftsvereine und -freunde vorschlug, was Bürgermeister Klaus Meier begeistert aufgriff, der mit den Gästen sein Glas „auf die Freundschaft“ erhob und auf Wahrung des Friedens im vereinten Europa. Darauf sollte auch am Abend beim Deutsch-Italienischen Weinfest „An den Sommerkellern“ im Bewusstsein angestoßen werden, dass mit den Städtepartnerschaften zu diesem Friedenswerk beigetragen wird. „Wir sind Freunde – Siamo Amici“ ist dazu in den Sockel der Bank mit den Wappen der Städte gemeißelt. 

Harald J. Munzinger

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