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Montag, 20.05.2019

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„Mit dem Rad zur Arbeit“: Ein vielfältiger Gewinn

"Leute, steigt um" - 19.04.2019 14:39 Uhr

AOK-Regionalleiter Manfred Beuke wusste bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit den Kommunalpolitikern Klaus Meier, Bernd Schnizlein sowie Rainer Volkert (v. l.) auch aktive Förderer wie BN, Sparkasse oder Kreishandwerkerschaft hinter der Gesundheitsinitiative. © Harald Munzinger


Dass die Teilnehmer eigentlich alle glückliche Gewinner - und das auch gleich in mehrfacher Hinsicht - seien, stimmten sie mit Regionalleiter Manfred Beuke mit Blick auf die Gesundheitsinitiative der AOK und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) sowie etlichen Sponsoren überein. Denn man tue mit dem Radeln sowohl etwas für die eigene Gesundheit, wie für die Umwelt, spare mit jedem Kilometer Kalorien und CO-2-Belastungen ein.
Auf 3,1 Millionen Kilogramm weniger Kohlenstoffdioxid hätten diese sich bayernweit im letzten Jahr summiert, ließ Beuke wissen. 64.000 Arbeitnehmer hätten sich landesweit an der Gesundheitsinitiative beteiligt und 15 Millionen Kilometer zurückgelegt. In Mittelfranken seien rund 12.900 Teilnehmer aufs Rad umgestiegen, was gegenüber 2017 eine Steigerung um fast 15 Prozent bedeutet habe. Dass diese Erfolgsgeschichte der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ bei der 19. Auflage fortgeschrieben werden möge, einte der Wunsch die kleine Gruppe beim schon traditionell im Foyer des Landratsamtes gegebenen Startsignal.

Anmeldung schnell und praltisch

Gesundheitsministerin Melanie Huml hat auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft übernommen. An der Verlosung nimmt wie bisher teil, wer vom 1. Mai bis 31. August an mindestens 20 Tagen auf dem Weg zur Arbeit aufs Rad umsteigt, was für Pendler auch für die Fahrt zum Bahnhof sowie für die Teilnahme mit dem E-Bike gilt. Erleichtert wurde die Anmeldung der Teilnahme nun „schnell und praktisch“ online sowie über das Smartphone, was gut angenommen wird.

Die Radler könnten täglich abrufen, wie viele Kilometer sie bereits gefahren sind und dabei Kalorien verbrannt sowie CO2 eingespart haben, erklärte AOK-Regionalleiter Beuke und betonte: „Mit unserer Initiative zeigen wir, wie einfach es ist, sich fit und gesund zu halten“. Das Fahrrad für den täglichen Arbeitsweg einzusetzen, sei „die perfekte Möglichkeit, ganz nebenbei mehr Bewegung in den Alltag zu bringen“. Beuke ermunterte Unternehmen, ihre Mitarbeiter zum Radeln aufzurufen: Eine kostenfreie Aktion für das Gesundheitsmanagement mit dem Gewinn fitter Mitarbeiter und geringerem Krankenstand sowie einem starken Teamgefühl, ganz abgesehen von eingesparten Firmenplätzen.

Hardcore-Radler“ bewundert

Beim Landratsamt sowie bei den Städten Neustadt und Bad Windsheim brauchte er keine Überzeugungsarbeit zu leisten, denn dort erfreut man sich starker „Radlergruppen“ in den Belegschaften, wie es Landratsvertreter Schnizlein und die Bürgermeister berichteten, Klaus Meier „Hardcore-Radler“ in seiner Verwaltung bewunderte, die bei jedem Wetter auf das Auto verzichteten. Die Kommunen würden mit dem Ausbau von Radwegen auch entsprechende Anreize schaffen und sich die LAG’s in Aischgrund und südlichem Steigerwald ebenso entsprechend engagieren, wie der Kreis, den Landrat Bernd Schnizlein auf einem guten Weg zum „fahrradfreundlichen Landkreis“ wähnte.

Bürgermeister Klaus Meier stellte insgesamt ein wachsendes Umweltbewusstsein fest und sein Kollege Volkert hat beobachtet, dass mehr Jugendliche zur Schule radelten. Positive Entwicklungen, die Schule machen sollten, wie denn auch der gemeinsame Appell lautete: „Leute steigt um!“ Was bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ zudem noch tolle Gewinnchancen eröffnet. 

Harald J. Munzinger

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