Dienstag, 12.11.2019

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Großer Aktionstag des Freiwilligenzentrums

Das Motto lautet "über Zaun und Grenze bewegt" - 15.10.2019 21:01 Uhr

Der Diplom Sozialpädagoge Claus Fussek von der „Pflegeethikinitiative Deutschland“ zeigt auf, dass „Gute Pflege möglich und finanzierbar ist“.


Der Aktionstag will aufzeigen, „was sich rund um das Thema ‚Nachbarschaftshilfen‘ im Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim alles bewegt, Andere bewegt und vor allem was sich in unserer Region weiter bewegt“. Los geht es um 17.30 Uhr mit der Vorstellung der Internetplattform „Neustadt/Aisch-Bad Windsheim Senioreninformation „NeaWiS“ und was sich dahinter verbirgt. Von 17.30 bis 19 Uhr gibt eine Präsentationsmesse Auskunft über die der ehrenamtlichen Nachbarschafts- und Flüchtlingshelferkreise.

Diese stellen sich vor, zeigen Inhalte und Schwerpunkte ihrer Arbeit und stehen zum Austausch bereit. Die Helferkreise beteiligen sich aktiv daran, das fürsorgliche Miteinander über Zäune und Grenzen hinweg durch ihr Engagement in unserem Landkreis zu stärken.

Das Freiwilligenzentrum bietet währenddessen „5-Minuten-Workshops“ zum Thema Digitalisierung in der Ehrenamtspraxis. Zudem gibt es an einem Büchertisch kostenlose Fachliteratur zum Thema „Gesundheit“Ab 18.15 Uhr stimmen „30 Minuten Musik vom Hausenhof“ auf den Höhepunkt des Aktionstages ein. Ab 19 Uhr wird Claus Fussek (Dipl.-Soz.-Päd., FH, Pflegeethikinitiative Deutschland) in einem Vortrag aufzeigen, dass „Gute Pflege möglich und finanzierbar ist“, ein Thema, das „früher oder später alle angeht!“ Schließlich wollen alle in Würde alt werden und den Lebensabend selbstbestimmt in der eigenen, gewohnten Umgebung verbringen. Doch zwischen dem Wunsch und der Realität in den Pflegeeinrichtungen, aber auch in der häuslichen Pflege herrscht oft eine große Diskrepanz.

Der Vortrag will nach Auskunft der Leiterin des Freiwilligenzentrum, Dorothea Hübner, „ein Plädoyer dafür sein, dass es auch anders geht. Denn gute Pflege ist eine Frage der Haltung! Wir müssen alle Verantwortung übernehmen, uns kümmern, nicht mehr wegschauen und dürfen die alten Menschen und ihre pflegenden Angehörigen nicht im Stich lassen!“ Zur Deckung der Unkosten werden drei Euro Eintritt verlangt. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es leckere pikante und süße Snacks.

„Pillen für die Seele“

Zum Vortrag „Psychopharmaka – Pillen für die Seele“ lädt das Netzwerk „über Zaun und Grenzen“ am Mittwoch, 27. November, von 16 bis 18 Uhr in das Caritas-Freiwilligenzentrum in Neustadt (Ansbacher Straße) ein. Da häufig neben psychotherapeutischen Behandlungen auch Psychopharmaka eingesetzt werden, um die Symptome psychischer Erkrankung zu lindern, greift das Netzwerk das sensible Thema mit einem, Vortrag und anschließender Diskussion auf.

Referenten sind Albrecht Kirchner-Zeitz (Arzt auf dem Gebiet der Psychiatrie, Konsiliararzt beim Sozialpsychiatrischen Dienst der Diakonie) und Petra Schlegel (Diplom-Sozialpädadogin beim Sozialpsychiatrischen Dienst der Diakonie). Medikamente können ein Baustein in der Therapie psychischer Erkrankungen sein. Aber was können Psychopharmaka eigentlich, und was können sie nicht? Wie wirken sie? Wann sind sie notwendig und wie lange? Kann man abhängig werden und wie geht man damit um? Welche Alternativen und zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Diese und andere Fragen sollen im Vortrag und einer offenen Diskussion behandelt werden.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Anmeldungen sind 20. November an Agatha Ludwig, Koordinatorin der Nachbarschaftshilfen im Freiwilligenzentrum, Telefon 09161 8889-36 oder ueberzaunundgrenze@caritas-nea.de oder per Mail an: ueberzaunundgrenze@caritas-nea.de zu richten.

nb

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