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Fotoausstellung: Aus nächster Nähe

Makroaufnahmen ließen die Natur neu entdecken - 08.05.2019 11:17 Uhr

Der Natur auf der Spur ist die Hobbyfotografien Elisabeth Schmidt bevorzugt mit dem Makroobjektiv. Jetzt zeigte sie erstmals eine Auswahl ihrer Bilder in der Münchsteinacher "Kulturscheune". © Harald Munzinger


Bürgermeister Jürgen Riedel würdigte bei der Vernissage den "Makro"-Blick fürs Detail, das den meisten Menschen in schnelllebiger Zeit verborgen bleibe. Er sah mit den Naturaufnahmen von Elisabeth Schmidt belegt, dass Fotografie durchaus den Anspruch der Kunst erheben dürfe. So sollte sie diese Galerie auch bestens in die Serie der Ausstellungen in der Münchsteinacher Kulturscheune passen und diese mit den ausdrucksstarken Naturaufnahmen bereichern.

Personen seien "nicht so meine Sache", bekannte die Hobbyfotografin mit dem Fokus auf Tiere und Pflanzen sowie die unverkennbare Liebe zu Blumen. "Aufblühen" konnte diese buchstäblich mit dem Umzug vor fünf Jahren aus Fürth nach Münchssteinach, wo Elisabeth Schmidt die Motive in Hülle und Fülle umgeben sollte. In der sammelten sich dann auch die mit der Kamera oder dem Smartphon bei jeder Gelegenheit gemachten Bilder an.

Eigentlich schade, wenn diese im Computer niemand sehe, habe sie sich gedacht und sich getraut, ihre erste Ausstellung zu machen, erklärte die Fotografin, die sich der Natur so sehr nähert, dass sie diese mit der Faszination der Makrofotografie neu entdecken lässt. "Jede Aufnahme wirkt für sich und strahlt etwas auf den Besucher aus", zeigte sich der Bürgermeister von der Ausstellung in der Kulturscheune und deren Saal angetan, in dem über einen Beamer 500 Fotos im Großformat in einer Endlosschleife die ganze Schönheit der Natur mit noch stärkerer Wirkung entfalteten.

Dieser Einschätzung folgten von Bürgermeister Jürgen Riedel folgten viele der zahlreichen Konzertbesucher, die vor und nach dem Kerzenscheinkonzert sowie in dessen Pause von den akustischen in die optischen Reize eintauchten. Mit einigen gemalten "Seelenbilder", ihrer zweiten Leidenschaft, empfahl sich Elisabeth Schmidt auch gleich zu einer weiteren Ausstellung. Der Premierenerfolg sollte sie dazu der beste Ansporn sein.

hjm

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