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Mittwoch, 26.06.2019

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Verschwundene Monika Frischholz: Grabungen fortgesetzt

Ermittler geben nicht nach und graben nun an zweiter Stelle in Waldkirch - 15.04.2019 14:18 Uhr

Ein Foto von den Grabungen am Waldrand vergangene Woche. © NEWS5 / Fricke


Die Stelle, an der seit Montagmorgen gegraben wird, liegt ebenfalls am Waldrand südlich der kleinen Ortschaft Waldkirch bei Flossenbürg, nur wenige Meter von der ersten Grabungsstelle entfernt. Dort war jüngst ein VW Käfer ausgegraben worden.

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Vor 43 Jahren verschwunden: Polizei sucht nach Mädchenleiche

Im Dezember 2018 hat die Kriminalpolizei Weiden neue Ermittlungen aufgenommen, die das Verschwinden und den möglichen Tod der seit 43 Jahren in Flossenbürg vermissten, damals 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll. Im April fanden Grabungsarbeiten an einem möglichen Ablageort der Leiche südlich von Flossenbürg statt, im Mai suchten Taucher dann ein Gewässer nahe Waldkirch ab und eine Scheune geriet in den Fokus.


Ob und inwieweit die forensischen Grabungen helfen, menschliche Überreste oder Beweismittel zu finden, ist weiterhin offen. Nähere Erläuterungen der Erkenntnisse, welche zur Grabung an diesem Ort geführt haben können, möchte die Polizei mit Blick auf das laufende Verfahren weiterhin nicht geben.

Belohnung ausgesetzt

Die vom Bayerischen Landeskriminalamt ausgesetzte Belohnung für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, in Höhe von 10.000 Euro soll nach wie vor dazu motivieren, Informationen an die Polizei weiter zu geben.

Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt. Zeugen der Tat von 1976 können sich unter Tel. (09 61) 40 12 91 melden. 

nn/aha

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