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Dienstag, 15.10.2019

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Seligenportener wollen ihre Schule im Dorf lassen

Drei Pyrbaumer Markträte schicken einen Brief an politische Entscheidungsträger und fordern den Erhalt der Grundschule - 21.04.2019 09:27 Uhr

In ihrem Schreiben erinnern die Gemeinderäte auch an die Maxime des Bayerischen Kultusministeriums: „Kurze Beine, kurze Wege“. In diesem Sinn plädieren sie für den Erhalt der Grundschule Seligenporten.


Dazu haben sie ein Schreiben an MdB Alois Karl, Finanzminister Albert Füracker, Regierungspräsident Axel Bartelt, den Bereichsleiter Schulen bei der Regierung der Oberpfalz, Thomas Unger, Landrat Willibald Gailler, Schulamtsdirektor Dieter Lang und Pyrbaums Bürgermeister Guido Belzl verfasst.

Angesichts steigender Schülerzahlen in der Gemeinde müsse es eine Möglichkeit geben, die Erstklässler des neuen Schuljahres aus Seligenporten, Schwarzach und Rengersricht wohnortnah in Seligenporten einzuschulen, heißt es in dem Brief.

Unterstützung für BI

Der Bürgerinitiative "Erhalt der Schule Seligenporten" machen die Gemeinderäte Mut, in ihrem Bemühen fortzufahren. Denn sie geben sich mit der vom Gemeinderat beschlossenen Gnadenfrist bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Schule Pyrbaum nicht zufrieden. Es sei für sie "unabdingbar, dass die Grundschule mit allen vier Jahrgangsklassen auch künftig in Seligenporten erhalten wird", schreiben die drei Räte. An ihrer Seite wissen sie MdB Alois Karl, der das Anliegen von Anfang an nach Kräften unterstützt hat.

Glas, Dotzer und Pfister erinnern weiter an die Maxime des Bayerischen Kultusministeriums: "Kurze Beine, kurze Wege". In diesem Sinn plädieren sie für "den Erhalt der Grundschule Seligenporten zum Wohle der jüngsten Mitbürger".

Argumente liefere auch der Arbeitskreis Kommunalpolitik der CDU/CSU Bundestagsfraktion, dessen Vize-Vorsitzender Alois Karl ist. Im Positionspapier zur Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen in Stadt und Land – ein Ziel, das im Koalitionsvertrag festgehalten ist – steht, dass nicht wirtschaftliche Gründe allein den Ausschlag geben dürften, ob Schulen oder Freibäder erhalten bleiben können.

Deshalb richten die drei Räte die dringende Bitte an die politischen Entscheidungsträger, das zu berücksichtigen. Nicht jede kleine Grundschule auf dem flachen Land müsse geschlossen werden. "Denn gerade die Grundschule vor Ort stiftet Identität und das Gefühl für Heimat", schreiben die drei weiter.

nn

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