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Sonntag, 21.07.2019

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Richtfest an Erweiterung der Martinischule

Inzwischen sind Arbeiten für über 25 Millionen Euro vergeben worden - 06.06.2019 15:23 Uhr

Mit Richtspruch und -krone: Auf der Baustelle der Martinischule in Freystadt ist nach dem offiziellen Baubeginn im Juli 2018 nun das Richtfest gefeiert worden. Über 25 Millionen Euro fließen in das Bauprojekt. © Foto: Anne Schöll


Bevor es so weit war, hat Bürgermeister Alexander Dorr die Mitarbeiter der auf der Baustelle tätigen Firmen, die Architekten, die Schulleitung und das Lehrerkollegium, die Rathausmitarbeiter und die Stadträte begrüßt und dem Stadtrat gedankt, dass er dieser großen Baumaßnahme zugestimmt hat. Inzwischen sind Arbeiten für über 25 Millionen Euro vergeben worden.

"Wir als Gemeinde sind der Sachaufwandsträger für die Martinischule. Unsere Schule zukunftsfähig zu machen, ist kein leichter, aber ich bin mir sicher, der richtige Weg", so Dorr. Er dankte der Schulleitung für ihre Mitarbeit, denn wichtige Entscheidungen müssen oft sehr kurzfristig getroffen werden.

Für die Planungen sei es entscheidend gewesen, dass Neubau und Bestand das gleiche Erscheinungsbild haben und das Unterrichtskonzept auf die Zukunft ausgerichtet ist.

Landrat Willibald Gailler stellte fest: "Der Bau ist zügig vorangegangen nach dem Spatenstich." Wichtigste Aufgabe der Gemeinden sei es, sich um die Grund- und Mittelschulen zu kümmern.

Beste Qualifikationen

Der Landkreis sei ebenfalls baulich aktiv, aber bei den weiterführenden Schulen. Viele Kinder besuchten Gymnasium, Realschulen und Co. Etwa 35 Prozent bleiben in den Mittelschulen. Ihnen müssten beste Qualifikationen vermittelt werden. Handwerk habe in der Region eine hohe Qualität. "Da braucht es qualifizierten Nachwuchs."

Gailler zeigte sich dankbar, dass bei der Stadt Freystadt in Bildung investiert wird. Angesichts der Schulbauten im Landkreis sagte er auch: "Mir kommt es manchmal so vor, als ob sich die Gemeinden ein Rennen liefern, wer das schönste Schulhaus hat." Sein Fazit: "Schule bleibt Schule und die Lehrer spielen die wichtigste Rolle."

Im Anschluss luden die Architekten zu einem Rundgang ein, erklärten die Maßnahme und beantworteten Fragen. Eine Schattenseite gibt es dennoch: Es sind die Kosten, die angesichts der boomenden Baukonjunktur kaum kalkulierbar sind. Zum guten Schluss lud der Bürgermeister zum Hebmahl ein, wie es bei einem Richtfest üblich ist. 

ANNE SCHÖLL

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