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Mittwoch, 16.10.2019

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Pilsach feiert eine heiße Kirchweih

Ein ziemliches heißes Fest wurde die Kirchweih in Pilsach. - 01.07.2019 17:18 Uhr

Während die Zuschauer Schatten suchten, trotzten die Kirwatruppe und die Musikanten rund um Johannes Götz der enormen Hitze und präsentierte unter anderem das „Mühlradl“, die „Raistinger Polka“, den „Lunzer Boarischen“, einen „Wechselboarischen“ und einen „Bändertanz“. © Foto: Maria Krauß


 

Bereits am Samstag machte die Hitzewelle den Pilsachern ordentlich zu schaffen, als der Kirwabaum noch traditionell per Hand aufgestellt wurde. Doch wieder einmal halfen Jungen und Männer aus der Gemeinde zusammen und stemmten den 32 Meter großen Baum in die Höhe.

Abends stieg die Temperatur im Festhaus vorm Gasthaus Siegert dann nochmals um einige Grad an, als "Klostergold" aus Seligenporten mit der dieser Band eigenen Party-Power Vollgas gab. Von volkstümlichen Hits über Schlager bis hin zu Pop- und Rockmusik: Der energiegeladene Mix des Sextetts sorgte in Windeseile dafür, dass das ganze Zelt auf den Biertischen stand, tanzte und aus Leibeskräften jedes Lied mit grölte. Enorm ins Schwitzen kamen die Büsara Kirwamoila und -buam dann am Sonntag, als in der Gluthitze am Nachmittag traditionell der Kirwabaum ausgetanzt wurde.

Schatten gesucht

Wie immer machten die Pilsacher Kindergartenkinder den Anfang und sorgten schon mal für gute Stimmung, als sie zu "Kirwazeit" von Lokalberühmtheit Carina Dengler tanzten, die sich unter die Besucher gemischt hatte.

Während die Zuschauer verständlicherweise jeden verfügbaren Zentimeter Schatten suchten, trotzten die Kirwatruppe und die Musikanten rund um Johannes Götz der enormen Hitze und präsentierte unter anderem das "Mühlradl", die "Raistinger Polka", den "Lunzer Boarischen", einen "Wechselboarischen" und einen "Bändertanz".

Zusätzlich dazu zeigten die Jungs wieder ein paar fleißig einstudierte Plattler inklusive ausgefeilter Hebefiguren. Natürlich wurden auch Dorf-Geschichten ausgegraben und beim Gstanzl-Singen an den Tag gebracht. Richard Atzmannsdorfer sorgte für eine weitere Premiere, als er auf ein Gstanzl über ihn reagierte und sich daraus ein munterer Schlagabtausch ergab, bei dem schließlich auch sein Sohn Johannes einstieg und den eigenen Vater aussang.

Abschließend wurde noch das neue Oberkirwapaar ausgemacht, die Musiker drehten sich um und entschieden durch einfachen Stopp der Musik, wer den Titel bekam. In diesem Jahr hatten Julia Gimpl und Daniel Baier dabei den Strauß in der Hand. Nach einer Ehrentanzrunde der beiden ging es ins Festzelt, wo schließlich mit den Lokalmatadoren von "Schei Wampad Schlampad" weiter gefeiert wurde. Die letzte Party der Büsara Kirwa stieg wie gewohnt am Montagabend, wo DJ Nudel und "Estico" für eine weitere heiße Nacht in Pilsach sorgten, unterbrochen nur von der Kirwabaumverlosung.

MARIA KRAUSS

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