Mittwoch, 20.11.2019

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Jugendtreff im Lagerhaus?

Freystadt geht auf Wünsche der Jugendlichen ein - 07.06.2019 10:03 Uhr

Die Freystädter Jugendlichen wünschen sich einen Jugendtreff. Möglich wäre so eine Einrichtung im alten Lagerhaus, das der Stadtrat demnächst besichtigen will. © Foto: Anne Schöll


Laut Dorr seien bereits einige Forderungen der Jugendlichen in diesem Plan erfüllt, etwa freies WLAN auf dem Marktplatz, die Aufwertung des Naturbades Rettelloh bis zur Badesaison 2020, oder ein Café auf dem Marktplatz, das vor kurzem eröffnet hat.

Dorr berichtete von der Besichtigung des Berngauer Jugendtreffs durch die Stadträte. Berngaus Bürgermeister Wolfgang Wild und die Generationenmanagerin Christine Häring hätten bestätigt, dass der Treff gut angenommen werde, dass es aber auch manchmal Probleme gebe. Mit Häring habe Berngau eine festangestellte Halbtageskraft, die regelmäßig vor Ort sei. In Berngau werde dies durch ein Förderprogramm des Landwirtschaftsministeriums bezuschusst und durch den Kreisjugendring begleitet. Die Eltern seien eingebunden, schauen sich um und verwahren den Schlüssel zur Abholung durch die Jugendlichen.

Für Freystadt sei das Lagerhaus als möglicher Ort für einen Treff genannt worden. Die Büros wurden bis vor kurzem als Kleiderkammer genutzt. Dorr schlug vor, das Lagerhaus vor der nächsten Sitzung zu besichtigen. Zunächst müsse man abklären, ob die Toiletten ausreichend sind und wie der Innenbereich des restlichen Lagerhauses von den Jugendräumen abgetrennt werden kann.

Sollte in Freystadt eine Betreuung mit dem Kreisjugendring ins Auge gefasst werden, müsse man für eine Halbtagesstelle etwa 30 000 Euro ansetzen. Vorab jedoch will man in zwei Wochen noch den Jugendtreff in Postbauer-Heng besichtigen. Dorr will dann bis zur nächsten Sitzung die offenen Punkte zur Nutzung abklären und erneut besprechen.

Fabian Seitz schlug vor, zum Ortstermin interessierte Jugendliche und Eltern einzuladen, was Ludwig Schöll nicht gut fand. Zunächst müsse geklärt werden, ob sich die Räume grundsätzlich für einen Jugendtreff eignen. Robert Hackner verwies darauf, die Fördermöglichkeiten auszuloten, die Kosten zu berücksichtigen und zu bedenken, dass es nur eine Übergangslösung sei, denn irgendwann werde das Gebäude abgerissen.

ANNE SCHÖLL

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