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Freystadt zieht das Ticket für die Playoffs

BAdminton: Riesenerfolg für die Bundesliga-Mannschaft des TSV - 25.03.2019 10:32 Uhr

Die Freystädter haben am Wochenende zweimal verloren, doch ein Grund, Trübsal zu blasen, war das nicht. Im Gegenteil: Die Mannschaft feierte mit Fans und Förderen den Einzug in die Playoffs. © Foto: Marcus Mehlich


Aus der Vogelperspektive betrachtet war es kein glorreicher Tag für die Bundesliga-Mannschaft des TSV Freystadt. Gegen den Tabellennachbarn (5.) Union Lüdinghausen hatten die Gastgeber wenig zu bestellen, es setzte eine 1:6-Niederlage.

Aber, in der Nahaufnahme, zeichnet sich ein ganz anderes Bild: Das Spiel war äußerst hart umkämpft und der Spielstand sagt wenig darüber aus, wie knapp viele Entscheidungen waren. Ganze fünf von sieben Duellen gingen in die "Verlängerung". Und nicht zu vergessen: Lüdinghausen war mit acht Nationalspielern nach Freystadt gereist.

Den Ehrenpunkt für Freystadt sicherte Kristin Kuuba. Sie gewann in vier Sätzen gegen keine geringere als die deutsche Meisterin Yvonne Lee.

Entscheidend für die gute Laune trotz Niederlage war, dass Tabellennachbar Trittau (7.) sein Duell in Saarbrücken verloren hatte und die Freystädter (6.) nicht mehr einholen kann. Daran änderte auch der allerletzte Spieltag am Sonntag nichts mehr. Der TSV Freystadt verlor zwar auch dieses Spiel vor heimischem Publikum mit 2:5, doch das rüttelte am Tabellenplatz nichts – Freystadt zieht in die Playoffs ein.

Ziel: die besten Vier

Was das bedeutet? Der Tabellendritte wird gegen den -sechsten spielen, der -vierte gegen den -fünften. Es geht um die zwei Plätze neben den besten beiden der Vorrunde in einem Final-Four-Turnier, in dem der neue deutsche Mannschaftsmeister ermittelt wird.

Für die Freystädter heißt das konkret: Am 9. April um 19 Uhr geht es in Mülheim an der Ruhr um den Einzug ins Halbfinale. In der Hinrunde gewann Freystadt zuhause gegen Mülheim mit 6:1 und verlor auswärts stark ersatzgeschwächt mit 0:7. Favorit ist das Team aus NRW, "aber wir sind alles andere als chancenlos", sagt Teammanager Stephan Pistorius.

Nach Spielende am Sonntag ließen er, das Team sowie Fans und Förderer noch die Sektkorken knallen, um auf diesen Erfolg anzustoßen.

nn/ph

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