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Montag, 21.10.2019

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Freystadt: Warten aufs Musterklassenzimmer

Die CSU-Informations-Radtour machte auf der Baustelle an der Martini-Schule Station - 04.09.2019 12:45 Uhr

Bürgermeister Alexander Dorr und die vielen Radler vor der Schulbaustelle an der Allersberger Straße. Dieser Halt stieß auf besonders großes Interesse. © Foto: Anne Schöll


Der Weg führte zunächst zur größten kommunalen Baustelle, auf der in Freystadt gearbeitet wird, der Martini-Schule. Zunächst war eines der sechs Container-Klassenzimmer zu sehen, in denen während der Bauzeit unterrichtet wird. Hier die erste Reaktion der Teilnehmer: "Die sind ja mit modernster Technik und auch sonst sehr funktionell ausgestattet".

Dass der älteste Teil des Schulensembles direkt an der Allersberger Straße gerade abgebrochen wird, das sahen alle selber, bevor man den Querbau zwischen Mehrzweckhalle und Schule selbst in Augenschein genommen hat. Hier werden zusammen mit dem Klassenzimmertrakt des ersten Bauabschnittes in der ersten Jahreshälfte nächsten Jahres die Mensa, Schulküche, EDV- und Mehrzweckraum in Betrieb gehen. Im Keller darunter ist die Technik untergebracht und ein Durchgang zur Mehrzweckhalle samt Lagerraum.

Bürgermeister Alexander Dorr informierte noch: Bevor die neuen Klassenzimmer im Frühjahr nächsten Jahres fertig gemacht werden, wird ein Musterklassenzimmer eingerichtet, damit auch alles so wird, wie besprochen. Mitte nächsten Jahres nach Vollendung des ersten Bauabschnittes und dem Umzug der Schüler in die neuen Räume startet dann die zweite Bauphase.

Der nächste Halt war in der Appianistraße in Freystadt bei der neuen evangelischen Kindertagesstätte, die bis zur Fertigstellung eines Neubaus in einem Containerkomplex untergebracht ist. Hier erläuterte Dorr, man habe das Nachbargrundstück kaufen können. Die Planungen für den Neubau seien fast abgeschlossen, so dass nach den Auftragsvergaben der Baustart für Frühjahr 2020 erfolgen wird.

Von Freystadt über Ohausen und Forchheim war der Sandweg von Höfen nach Schmellricht das nächste Ziel. Dorr berichtete, am Weg werde noch heuer mit dem Ausbau begonnen. Er erhält eine 3,50 Meter breite Asphaltdecke mit Bankett und nebenliegenden Graben. Dorr dankte den Anliegern, die bereit gewesen sind, den dafür notwendigen Grund für diese Maßnahme herzugeben.

Über Schmellnricht, Lauterbach und Jettenhofen steuerte die Gruppe Burggriesbach an. Hier informierte 2. Bürgermeister Rudolf Schiener über die einfache Dorferneuerung, die an der Segelaustraße durchgeführt worden ist und bis auf kleinere Arbeiten ziemlich abgeschlossen ist. Bevor man zur gemütlichen Abschlussrunde zum Gasthaus Gerner nach Thannhausen geradelt ist, legten die Radler einen letzten Stopp ein in Obernricht und besichtigten das etwas versteckt liegende Dreifaltigkeitskirchlein, erbaut im Jahr 1837.

ANNE SCHÖLL

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