31°

Dienstag, 11.08.2020

|

Firma Max Bögl möchte Zweigstelle bauen

Bauunternehmen würde fünf Millionen investieren und 50 Arbeitsplätze schaffen - 14.07.2020 08:47 Uhr

Das Unternehmen Max Bögl interessiert sich für ein freies Grundstück im Schlammersdorfer Gewerbegebiet. Dort könnte eine Asphaltmischanlage, so wie hier am Bögl-Weiher, entstehen.

© Foto: Wolfgang Fellner


Für eines davon interessiert sich das Unternehmen Max Bögl, wie dessen Vertreter Klaus Görgner und Alexander Wotschofsky erklärten: "Hallerndorf wäre ein geeigneter Standort." Auf dem Gelände könnte eine Zweigniederlassung von Bögl mit Bürogebäude, Werkstatt und Asphaltmischanlage entstehen.

Würden die dafür geplanten fünf Millionen Euro investiert, entstünden 50 Arbeitsplätze in der Region, von denen die Gemeinde Hallerndorf über die Steuereinnahmen profitieren würde. Der Umsatz vom 12,5 Millionen Euro jährlich würde ebenfalls zum Steueraufkommen Hallerndorfs beitragen. Wotschofsky sagte, dass eine Asphaltmischanlage mit Lärm und Geruch verbunden ist. Unter Berücksichtigung der Hauptwindrichtungen soll der Duft nach heißem Asphalt nur selten in Pautzfeld oder Schlammersdorf zu riechen sein.

Bilderstrecke zum Thema

Dampf, Diesel, Beton: 25 Jahre Bögl-Bahn

Das Bögl Werk Sengenthal hat 25 Jahre Gleisanschluss.


Für die geplanten 80 000 Tonnen Asphalt rechnet der Ingenieur mit rund vier Lkw-Bewegungen stündlich, schließlich müssten die Rohstoffe angeliefert und der fertige Asphalt zu den Baustellen gefahren werden. "Wenn wir im September/Oktober mit den Planungen beginnen, könnten wir das Werk ab August/September 2021 in Betrieb nehmen", gab sich Wotschofsky optimistisch.

SYLVIA HUBELE

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Neumarkt