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Dietfurt lässt Ruderboote wieder auf den Kanal

Ab Montag startet beim RC Altmühltal die Saison in Einsitzern - 08.05.2020 12:27 Uhr

Anrudern auf dem Main-Donau-Kanal im Jahr 2019: Unter Corona-Bedingungen lässt der Ruderclub Altmühltal aus Dietfurt zum Saisonstart nur Einzel-Boote ablegen.

© Foto: John Dunning/RC Altmühltal


Drei Wochen nach der verschobenen Saisoneröffnung beim Anrudern darf der RC Altmühltal am Samstag endlich zum ersten Termin laden. Interessierten Mitgliedern steht am Bootshaus jedoch zunächst ein trockener Arbeitseinsatz samt Schulung bevor, selbstverständlich gestaffelt in Zweier-Paarungen mit sicherem Abstand zueinander. "Der Steg ist groß genug", erklärt Pressesprecherin Manuela Werner, die insgesamt mit sechs bis acht Personen rechnet. Statt mit voller Kraft voraus gestaltet sich der Start nach dem politischen Wunsch automatisch gemächlich. "Der Rhythmus kommt ja erst wieder mit dem Training."

Ab kommenden Montag dürfen denn auch immer noch nicht sämtliche Gefährte zu Wasser gelassen werden, sondern lediglich die Einer. Weil die meisten der 30 Aktiven unter 80 Köpfen im RC regelmäßig vor allem in Vierer-Booten unterwegs sind, bekommen sie eine extra Einweisung für den Umgang mit dem Einsitzer und seinem federleichten Gewicht von 18 Kilogramm auf vier Metern. Der Verein hat zudem spezielle schwimmende Ausleger angeschafft, die die Stabilität erhöhen.

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Um das wertvolle Material, schließlich sind pro Boot mitunter fünfstellige fällig, macht sich der stellvertretende RC-Vorsitzende Andreas Werner indes wenig Sorgen. Obwohl Rudern in Dietfurt explizit nicht als Leistungssport wie zum Beispiel in Nürnberg oder Erlangen betrieben wird, erforderten die Abläufe dennoch eine gänzlich andere Disziplin als bei einer geselligen Kanuausfahrt auf der Altmühl. "Wir sind draußen auf dem Kanal mitten im Schiffsverkehr."

Vorstufe am Ergometer

Während Werner die Absage gern absolvierter Langstreckenregatten in Bayern bedauert, erlauben die neuen Regelungen immerhin wieder die Benutzung der hauseigenen Ergo-Meter-Stationen. Lässt sich der allgemeine Bewegungsdrang kurzfristig beim Radfahren und Joggen ausleben, sind die spezifischen Programme als Vorstufe zum Wassergang bei den Vereinsmitgliedern beliebter denn je. Das zeigt der Ausbau des Funktionsgebäudes.

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Ein Lieferengpass bedeutete jüngst zwar ebenfalls eine Pause, doch der seit Gründung 2009 stetig gewachsene RC hält an der Investition in eine moderne Werkstatt sowie einen separaten Fitness-Raum mit Panorama-Fenster fest. Finanziell habe der Klub, neben Regensburg einziger Standort in der Oberpfalz, durch die Corona-Krise praktisch keine Einbußen zu befürchten. Der Haushalt werde über die Jahresbeiträge gedeckt, berichtet Andreas Werner. Die im bisherigen Frühsommer entgangenen Zuverdienste, die mit geringen Tagespauschalen (Roll-Geld) von Übernachtungsgästen erzielt werden, dürften die Kasse kaum belasten.

Neuzugänge würde der RC in seinen Anfängerkursen freilich begrüßen, am 27. Juni soll wieder geschnuppert werden dürfen.

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