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ASV-Damentrio auf Trophäenjagd

Starke Mädels holten drei Titel bei den Bayerischen Meisterschaften im Gewichtheben - 17.05.2019 11:12 Uhr

Das ASV-Quintett bei den bayerischen Meisterschaften in Roding. © Foto: Alfred Bechtold


Während sich die Kinder und Schüler im Mehrkampf (Sternlauf, Dreier-Schlusssprung, Pendellauf und Gewichtheben nach Technikpunkten) maßen, waren bei den Jugendlichen der Olympische Zweikampf (Reißen und Stoßen) gefordert.

Vom ASV starteten Maximilian Küfner (2007), Enrico Haselmann (2005) und das starke Damentrio Sofia Miesbauer, Alicia Haselmann und Amelie Hörner.

Maximilian Küfner begann das Reißen mit drei Gültigen und durchweg guten Technikpunkten. Seinen Anfangsversuch musste er beim Stoßen zwar wiederholen, beim zweiten und dritten Versuch gab es aber nichts zu deuteln. Am Ende kam er mit den athletischen Übungen auf 392,63 Punkte und Platz vier.

Technik-Ass Enrico Haselmann lieferte sechs gültige Versuche im Reißen und Stoßen, stets mit sehr hohen Technikpunkten. Dazu gab es noch Bestleistungen im Reißen (55 kg) und Stoßen (71 kg). Auf seinem Protokoll wurden 525,15 Punkte errechnet. Doch zum Sieg reichte es nicht ganz. Konkurrent Lukas Simeth (TB 03 Roding) war fünf Zähler besser.

Bei der Jugend kam dann der Auftritt der starken ASV-Damen. Sofia Miesbauer (bis 59 kg) musste zwar den 1. Versuch mit 50 kg wiederholen. Die Wiederholung klappte dann einwandfrei, ebenso die Steigerung auf 53 kg. Dem folgten drei sehenswerte Stoßversuche mit auf 70 kg. Damit sicherte sie sich den Titel.

Alicia Haselmann (bis 64 kg) kam mit 53 kg beim Reißen nahe an ihre Bestleistung von 55 kg heran. Das Stoßen begann sie selbstbewusst mit 65 kg, Bei der Steigerung auf 68 kg verfiel sie wieder in ihren alten Fehler. Der Bayerntitel war ihr aber nicht zu nehmen.

Das stärkste jugendliche Mädchen in Deutschland ist zweifellos die 16-jährige Amelie Hörner. Die Kaderathletin des Bundesverbands Deutscher Gewichtheber trat mit einem Körpergewicht von nur 66,7 kg an und lag damit deutlich unter ihrem Limit von 71 kg. Sie begann das Reißen mit 72 kg, stellte dann ihre Bestleistung mit 75 kg ein, um dann mit 77 kg einen neuen persönlichen Rekord aufzustellen.

87 kg waren ihr Anfangsversuch beim Stoßen. Dem ließ sie eine neue Bestleistung von 91 kg folgen, um diese im 3. Versuch mit 93 kg zu überbieten. Das ergab eine Zweikampfbestleistung von 170 kg und 104 kg (rel). Nur ein Junge, der aber 20 kg schwerer war, bewegte höhere Lasten als Amelie Hörner, die das Ziel der Qualifikation zur Jugend-EM vor den Augen hat. Im Moment fehlen dazu 7 kg im Zweikampf. Der Bayerntitel lief natürlich "nebenbei" mit. 

abe

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