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Kultusminister Piazolo erhöht Druck auf Klima-Demonstranten

Aktivisten rufen für Freitag zu globaler Demo auf - 18.09.2019 11:50 Uhr

Während der Kultusminister die Sinnhaftigkeit der Schülerdemos in Frage stellt, rufen Aktivisten für den Freitag zu einem globalen Klimastreik auf. © Stefan Hippel


Das Ziel medialer Aufmerksamkeit sei längst erreicht. "Insofern sehe ich überhaupt keine Notwendigkeit, nun während der Unterrichtszeit für Fridays for Future zu demonstrieren", sagte Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch dem Radiosender Antenne Bayern.

Globaler Klimastreik: Das ist am Freitag in der Region geplant

Er forderte die Schulleiter auf, angemessen zu reagieren - und verwies auf die Schulpflicht in Bayern. Maßnahmen wie Nachsitzen, Verweise und Bußgelder seien im Schulgesetz ausdrücklich vorgesehen. "Dass man, wenn jemand das erste Mal fehlt, anders reagiert, als wenn jemand das fünfte Mal fehlt, liegt nahe", ergänzte Piazolo.

Die Protestbewegung Fridays for Future hat für diesen Freitag zu einem globalen Streik für mehr Klimaschutz aufgerufen. Bundesweit sind mehr als 400 Demonstrationen geplant, darunter in München, Nürnberg, Augsburg und Regensburg. An dem Tag will das Klimakabinett der Bundesregierung seine Strategie für mehr Klimaschutz vorlegen.

Quiz zu Fridays for Future: Wie gut kennen Sie die Umwelt-Bewegung?

© HANNA FRANZEN/AFP

Die Fridays-for-Future-Bewegung ist in aller Munde. Aber wofür kämpft sie? Wer ist Initiator? Das und viel mehr möchten wir in unserem Quiz von Ihnen wissen!

© Susan Walsh, dpa

© Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Frage 1/10:

Woher kommt Fridays-for-Future-Gründerin Greta Thunberg?

Zum Einstieg eine zugegeben einfache Frage - Greta Thunberg wurde am 3. Januar 2003 im schwedischen Stockholm geboren.

© Ralf Maro, epd

© Christian Ditsch, epd

Frage 2/10:

Wann fand der erste weltweit organisierte Klimastreik statt?

Ein wenig hat es zwar gedauert, bis die Fridays-for-Future-Bewegung auch international große Wellen schlug - am 15. März 2019 war es dann aber soweit. Fast 1,8 Millionen Menschen nahmen weltweit an den Demonstrationen teil.

© Kirsty Wigglesworth

© NICHOLAS KAMM, AFP

Frage 3/10:

Wie lange dauerte Thunbergs Atlantik-Überquerung mit dem Segelschiff?

Thunberg verzichtet auf Flugreisen, weil auf diesen besonders viele klimaschädliche Treibhausgase ausgestoßen werden. Deshalb entschied sie sich dazu, den Weg über den Atlantik per Hochsee-Segeljacht auf sich zu nehmen. Die Überfahrt dauerte zwei Wochen.

© Christoph Schmidt/dpa

© dpa

Frage 4/10:

FFF wurde gegründet, um das Ziel aus dem Pariser Übereinkommen sicherzustellen. Wie lautet ein Ziel?

Ursprünglich hatten sich die Länder auf zwei Grad geeinigt, es später aber auf Drängen einiger Staaten sogar verschärft.

© ANDREW CABALLERO-REYNOLDS, AFP

© Susan Walsh, dpa

Frage 5/10:

Wann verweigerte Greta Thunberg den Unterrichtsbesuch zum ersten Mal, um zu streiken?

Obwohl die Bewegung durch ihre Freitags-Streiks bekannt geworden war, fand Thunbergs erster Streik tatsächlich an einem Montag statt. Der Grund dafür ist simpel: Es war der erste Schultag nach den Ferien.

© Stefan Hippel, NN

© Christian Mangvia www.imago-images.de, imago images / Christian Mang

Frage 6/10:

Fridays for Future versteht sich als "Graswurzelbewegung". Was bedeutet das?

Der Begriff kommt aus dem angloamerikanischen Sprachraum ("grassroots movement").

© via www.imago-images.de, imago images / Joko

© Daniel Naupold, dpa

Frage 7/10:

Gestreikt wird immer Freitags. Aber wieviele Freitage hat das Jahr 2019 überhaupt?

Das Jahr 2019 hat 52 Freitage. Fun fact: 2019 gab es jeden Wochentag nur 52-mal, außer den Dienstag - den gab es 53-mal. 53 Freitage hatte zuletzt übrigens das Jahr 2016.

© NICHOLAS KAMM, AFP

© Kay Nietfeld, dpa

Frage 8/10:

Welcher deutsche Politiker bezeichnete Klimapolitik als "Sache für Profis"?

"Von Kindern und Jugendlichen kann man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen.", so Lindner, der dafür mächtig Kritik erntete.

© dpa

© Die PARTEI

Frage 9/10:

Die PARTEI warb auf einem Wahlplakat mit "Fridays for Futur 2". Welcher Satz wäre dann korrekt?

Futur 2 ist die vollendete Zukunft, dementsprechend wäre "Die Welt wird untergegangen sein" korrekt.

© Giuseppe Cicciavia www.imago-images.de, imago images / Pacific Press Agency

© Uncredited/Vatican Media/AP/dpa

Frage 10/10:

Was stand auf dem Zettel, den Greta Thunberg bei ihrer Audienz beim Papst hochhielt?

© HANNA FRANZEN/AFP

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Dann hier entlang!

dpa

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