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Wechsel bei der Jugendpflege

Höchstadt: Julia Weiland und Julia Gally suchen neue Herausforderungen - 16.07.2019 07:00 Uhr

Julia Gally (l.) und Julia Weiland haben in Höchstadt lange Zeit Jugendliche betreut. Nun gehen beide neue Wege. © Foto: Stadt Höchstadt


"Wir bedauern das sicherlich, wenn gute Kräfte ziehen", sagt Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm. Die Kündigungen beider Mitarbeiterinnen sei aber ein "ganz normaler Vorgang". Er persönlich könne es nachvollziehen, dass man sich auch mal neu orientieren wolle.

Brehm bescheinigte sowohl Julia Weiland, die zehn Jahre lang im Jugendzentrum der Fortuna Kulturfabrik gearbeitet hat, sowie Julia Gally, seit 2011 im Jugendbereich beschäftigt, "hervorragende Arbeit und Zusammenarbeit".

Wichtig sei, dass die beiden zeitversetzt gehen, sodass das Sommerferienprogramm und die Ferienbetreuung wie geplant laufen könnten. Die aktuelle Situation wolle man nutzen, um die Jugendarbeit neu auszurichten, sagt der Bürgermeister. So wolle man künftig mehr offene Jugendarbeit anbieten und auch die neuen Außenanlagen der Fortuna Kulturfabrik mit der Skateranlage "müssen neu bespielt" werden.

Man werde jetzt "ohne Stress" neue Mitarbeiter/innen für den Jugendbereich suchen. "Wenn möglich eine Dame und einen Herrn, das würde sich gut ergänzen", findet Brehm. So ein Umbruch sei manchmal auch nicht schlecht.

"Der Wechsel hat sich so ergeben", erläutert Julia Gally, 33 Jahre, ihren Weggang. "Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt die Pädagogin, Soziologin und systemische Therapeutin. Sie werde demnächst beim Jugendamt am Landratsamt ERH eine Stelle antreten. Vorher will sie sich aber noch von den Jugendlichen verabschieden. Gelegenheit dazu gibt es beim Mädelstreff (17. Juli) und beim Jungstreff sowie den Specialtreff für die Älteren (jeweils 19. Juli). Das breite Spektrum ihrer Arbeit, aber auch der direkte Kontakt mit den Jugendlichen habe ihr immer viel Spaß gemacht, sagt sie rückblickend. Doch nun sucht sie neue Herausforderungen.

Julia Weiland hat rund zehn Jahre Jugendliche in Höchstadt betreut. Sie hat die Stadt bereits verlassen und arbeitet seit 1. Juli als pädagogische Fachkraft bei der Stadt Erlangen. 

MARIA DÄUMLER

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