Donnerstag, 19.09.2019

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Vier neue Spielstationen bereichern das Fischereimuseum

04.08.2019 17:09 Uhr

Viel Spaß an den Spielstationen: Luisa Schmidt (v. r. n. l.), Fachleiterin Biologie Franziska Karger, Alina Batz und drei junge Besucher, die gleich das neue Angelspiel testeten. Drei weitere Spielstationen stehen im Hintergrund. © Foto: Fischerei-Verein Aisch


Zur Freude aller Beteiligten konnten kürzlich die Projektarbeiten von Abiturienten des Christian-Ernst-Gymnasiums an die Hegegemeinschaft Unterer Aischgrund übergeben werden. Schon letztes Jahr begannen die Vorarbeiten der Schüler, deren vier Spielstationen jetzt ihren Platz im Fischereimuseum fanden.

Franziska Karger, die betreuende Biologielehrerin, hatte die Idee für die Spielstationen, Gerhard Zender und Anette Amtmann von der Hegegemeinschaft unterstützten die Projekte fachlich und finanziell – letztendlich sei jedoch jede einzelne Spielstation einer der vier Schülergruppen des P-Seminars zu verdanken.

Und so ist das Fischereimuseum in Neuhaus um vier Attraktionen reicher geworden, die sich besonders an Kinder richten: Ein Magnetpuzzle "Lebenslauf eines Karpfens" (von Alina Batz und Charlotte Döbbelin), eine Drehjalousie zum Lebensraum Weiher (von Felix Hiltl, Leon Pielach und Max Lacher), ein Memory "Zuordnung spezifischer Merkmale zu Tieren" (von Claudia Nisslein, Anna Lena Beck und Malina Schwartz) und ein Angelspiel (von Mara Navarro-Preuß und Luisa Schmidt).

Zur Übergabe trafen sich die Projektbeteiligten bei Kaffee und Kuchen vor dem Museum: Darunter Klaus Müller, Vorsitzender des Fischereivereins Höchstadt und Sprecher der Hegegemeinschaft und die Schülerinnen Alina Batz und Luisa Schmidt mit ihrer Lehrerin Franziska Karger. Natürlich durften auch die Erwachsenen die Stationen ausprobieren, fachmännisch angeleitet von den Schülerinnen. Auch der Spaß kam nicht zu kurz, da selbst versierte Fischer beim Angelspiel zu ihrer Überraschung einen dicken Minuspunkt auf ihrem Fisch fanden. Die Erklärung: "Das ist halt ein geschützter Fisch – das gibt Punktabzug."

Alles in allem war die Resonanz äußert positiv. Klaus Müller bedankte sich bei Lehrerin Franziska Karger: "Das ist eine Bereicherung für unser Museum. So werden Kinder auf spielerische Weise an das Leben im Wasser herangeführt." Bürgermeister Fischkal ist begeistert vom Engagement der Schüler: "Von jungen Leuten für junge Leute gemacht."

InfoDas Fischereimuseum in Neuhaus ist bis 31. Oktober jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. In den Sommerferien ist das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei. 

nn

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