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Donnerstag, 20.06.2019

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Teichwirtschaftliche Fortbildung: Kursprogramm 2017

Auftakt am 14. Januar mit fischfressenden Vögeln - 30.12.2016 10:32 Uhr

Mit dem "Kormoran sowie anderen fischfressenden Vögeln" befasst sich einer der Kurse im Rahmen der Teichwirtschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen 2017. © Harald Munzinger


Mit dem Bisam und Biber sowie dem Fischotter in der Teichwirtschaft und dem Kormoran sowie anderen fischfressenden Vögeln befassen sich Kurse im Rahmen der Teichwirtschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen 2017. Zu diesen lädt die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Fischerei wieder in ihre Höchstädter "Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft" ein.

Die Kurse beginnen soweit nicht anders angegeben um 9 Uhr im Lehrsaal der Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft in Höchstadt/Aisch (Greiendorfer Weg 8) und endet gegen 12.30 Uhr. Interessenten werden bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung um schriftliche oder telefonische Anmeldung gebeten (Telefon 09193 /50890-0, Fax: 09193/4414, E-Mail: hoechstadt@lfl.bayern.de)

Fütterung und Fleischqualität von Karpfen

Zum Auftakt der Teichwirtschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen geht es am Samstag, 14. Januar, um den Kormoran und andere fischfressende Vögel. Dabei werden von Tobias Küblböck (Kormoranbeauftragter) die aktuelle Rechtslage zur Vergrämung, fachgerechte Überspannung von Fischteichen sowie Maßnahmen zur Verminderung der Schäden erörtert. Ferner befassen sich Martin Maschke und Dr. Christian Wagner mit dem Erkennen des Vorkommens von Fischottern in der Teichwirtschaft und möglichen Maßnahmen.

Die Fütterung und Fleischqualität von Karpfen ist Thema am Samstag, 21. Januar. Dr. Martin Oberle, Leiter der "Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft" informiert über Fördermöglichkeiten für die Teichwirtschaft sowie Möglichkeiten bei der Vermarktung von Karpfen unter den Stichpunkten Herkunftsangaben und Bioerzeugung.

Fachgerechtes Schlachten von Fischen

Am Samstag, 28. Januar, geht es um die Vermehrung von Karpfen und Nebenfischen. Dabei geht Dr. Oberle auf Besatz und Aufzucht von Karpfen sowie die Teichbewirtschaftung mit Nebenfischen ein.

Mit beschränkter Teilnehmerzahl wird am Freitag, 3. Februar von FWM Wolfgang Städtler das fachgerechte Schlachten von Fischen mit praktischer Vorführung und Gelegenheit zum Üben vermittelt.

Mit "Parasiten und Krankheiten des Karpfens" befasst sich am Samstag, 4. Februar, der Tierarzt Johannes Bachmann vom Fischgesundheitsdienst. Teichpflege und Teichbau sind am Samstag, 11. Februar, das Thema von Wolfgang Städtler, der sich am Samstag, 18. Februar, mit dem "Bisam und Biber in der Teichwirtschaft" befasst und die rechtliche Situation aufzeigt. Im Sachkundelehrgang geht es um den Bisamfang. "Grundlagen zum Heißräuchern von Fischen" vermittelt Städtler am Freitag, 24. Februar, von 14 Uhr bis etwa 17 Uhr in der Theorie sowie bei praktischen Vorführungen. Bei diesem Kurs ist die Teilnehmerzahl wiederum beschränkt. Zum Abschluss der Fortbildungsreihe geht es am Samstag, 25. Februar, um die Wasserqualität und das Abfischen. Dr. Martin Oberle und Wolfgang Städtler gehen dabei auf wichtige Wasserparameter für die Fischhaltung ein und geben Anleitungen zum Messen der Wasserqualität sowie zum fachgerechten Abfischen von Karpfenteichen.

Betreten von zugefrorenen Weihern verboten

Die Gemeinden in der Weiherlandschaft des Aischtales machen die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass das Betreten von zugefrorenen, privaten Weihern nicht erlaubt ist, da die Winterruhe der Fische dadurch erheblich gestört wird. Zudem drohe Einbruchgefahr.

"Bei beabsichtigtem Betreten der Weiher müssen die Weiherbesitzer deshalb im Vorfeld angefragt und ihre Einwilligung eingeholt werden".

Die Gemeinde Gerhardshofen weist zudem darauf hin, "dass das unerlaubte, nicht genehmigte Entfernen von Biberdämmen strafbar ist". Bei Problemen mit Bibern sei das Landratsamt einzuschalten. 

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