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Mittwoch, 16.10.2019

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Schulsanierung in Hemhofen dauert noch länger

Gemeinde will versuchen, dass heuer zumindest einige Arbeiten über die Bühne gehen - 04.04.2019 13:57 Uhr

Die Hemhofener Schule ist in die Jahre gekommen. Doch weil einige Handwerksleistungen „nicht mit dem Zeitplan in Einklang gebracht werden können“, verzögert sich die Generalsanierung nochmals. © Archivfoto: Roland Huber


"Verschiedene Handwerksleistungen" könnten nicht mit dem Zeitplan in Einklang gebracht werden, hieß es in der Sitzung. Man werde jedoch versuchen, in diesem Jahr zumindest noch die Kanalarbeiten anzugehen. Auch die Arbeiten an Heizung und Lüftung sollen heuer beginnen. Start für die weiteren Hauptgewerke sei dann womöglich im April 2020. Der Gemeinderat stimmte dem Vorgehen so zu.

Der Gemeinderat beschloss bei seiner Sitzung auch die Anpassung der Musikschulgebühren — sie steigen um 3,28 Prozent. "Eine moderate Anhebung", so der Bürgermeister, denn die Kommune müsse die Musikschule trotzdem weiterhin subventionieren. Ab dem Schuljahr 2019/2020 wird für die Musikalische Früherziehung ein Jahresbeitrag von 373 Euro fällig. Die Beiträge für die Bläserklasse steigen auf 1161 Euro. Der 45-minütige Einzelunterricht steigt von 2520 Euro auf 2613 Euro pro Jahr.

Neu im Konzept ist der Unterricht "Erwachsene plus 60", der sich in der neuen Gebührensatzung mit 264 Euro Jahresbeitrag findet. Der Gemeinderat stimmte den Erhöhungen einstimmig zu. Bürgermeister Nagel teilte in dem Zug auch mit, dass die Nachbargemeinde Röttenbach ihren bisherigen Beitrag (für ein Jahr) weiter leisten werde.

Vorgestellt wurde der recht optimistische Abschlussbericht zur Kita-Organisationsuntersuchung. Im Mai 2017 hatte der Gemeinderat das Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (Iska) mit der Durchführung der Untersuchung beauftragt. Iska-Mitarbeiterin Julia Schimmer hatte daraufhin beispielsweise die Finanzsituation des Kindergartens (derzeit 150 Betreuungen) und der Krippe (aktuell 64 Kleinkinder in Betreuung) und die Personalsituation beleuchtet. Auch Mitarbeiter- und Elternbefragungen fanden statt. Bei letzteren hätte man Noten zwischen 1 bis 6 vergeben können. Herausgekommen sei eine durchschnittliche Bewertung von 1,5 bis 2,1. Der Gemeinderat und Bürgermeister bedankten sich dafür beim Personal der Kita.

NIKO SPÖRLEIN

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