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Ralf Olmesdahl will Bürgermeister werden

Der 51-Jährige geht im kommenden März für die " Adelsdorfer Bürger- und Wählerinitiative" ins Rennen - 21.11.2019 17:59 Uhr

Ralf Olmesdahl ist auch der Chef der Wählervereinigung. © Foto: Niko Spörlein


Der 51-jährige Vertriebsleiter, geboren und aufgewachsen in Schwäbisch Gmünd, wohnt seit 2003 im Adelsdorfer Ortsteil Aisch, er ist auch der Vorsitzende der neuen Wähler-initiative mit aktuell 24 Mitgliedern.

Die "Adelsdorfer Bürger", die am 10. Dezember ebenfalls ihre Bewerber für den Gemeinderat nominieren wollen, sagen von sich, dass sie gut aufgestellt sein werden. In ihren Reihen findet sich zum Beispiel der Neuhauser Gemeinderat Norbert Birkner, der derzeit noch für die Freien Wähler in diesem Gremium sitzt, seinen Wechsel wie berichtet aber angekündigt hat.

Mit Olmesdahl wächst die Zahl der Bürgermeisterkandidaten in Adelsdorf auf vier: Bereits nominiert sind Karsten Fischkal (Freie Wähler), Uwe Pöschl (CSU) und Norbert Lamm (SPD). Bündnis 90/Die Grünen haben angekündigt, ebenfalls einen Bewerber für den Bürgermeistersessel ins Rennen zu schicken. 

Mit Bedacht, hieß es bei der Versammlung, werde man in den nächsten Tagen ein Wahlprogramm ausarbeiten. Sicher sei, so Georg Habermann, der zweite Vorsitzende der Wählerinitiative, dass Themen wie die in Bau befindliche Hochlastfaulung aufbereitet werden. 2012 mit einer Kostenschätzung von 2,3 Millionen Euro auf den Weg gebracht, erinnerte Olmesdahl, koste sie bis dato rund 4,8 Millionen Euro.

Die Wählerinitiative wolle aber auch die Sanierung des Adelsdorfer "Oberdorfes" zum Thema machen, darüber hinaus die fehlende Infrastruktur im neuen Wohngebiet "Reuthsee" und die damit zusammenhängende Überlastung des Kanalsystems bei Starkregen. Man könne nicht ein derart großes Wohngebiet an ein aus den 1970er Jahren stammendes Kanalsystem anschließen. "Das kann nicht gutgehen", meinte Habermann.

In Adelsdorf müsse man "leben, wohnen, lernen und arbeiten" können, "das macht den Heimatort und den Wirtschaftsstandort aus". Olmesdahl thematisierte den Bildungsstandort und sprach von einem Schulzweckverband. Das Thema "seniorenfreundliche Gemeinde" wurde ebenfalls aufgegriffen, insbesondere das "Wohnen im Alter". Im Rathaus brauche es mehr Bürgernähe und "keine Alleingänge" in der Verwaltung, betonte Olmesdahl.

"Adelsdorf muss mehr sein als eine Schlafstätte für Menschen, die in den nahen Städten arbeiten", hieß es abschließend bei der Nominierungsversammlung.

NIKOLAUS SPÖRLEIN

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