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Samstag, 08.08.2020

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Open-Air-Kino: Hygiene-Abstand beim Filmabend

Halb so viele Plätze, doppelt so lange Spielzeit: Das Konzept für das Herzogenauracher Spektakel - 27.06.2020 14:00 Uhr

Doppelsitze mit Abstand: Helmut Biehler, Verena Narriman, Wolfgang Meyer und Bürgermeister German Hacker geben einen Eindruck von der Bestuhlung beim Open-Air-Kino auf dem Kirchenplatz. Die Stühle werden vor jeder Vorstellung desinfiziert.

© Foto: Rainer Groh


Was ein Freiluft-Kino durchaus einen Grad attraktiver macht. Mit einem Dutzend Filme wartet das Festival auf, das wie schon seit rund zehn Jahren Wolfgang Meyers Mobiles Kino im Auftrag der Stadt ausrichtet – verspätet, wegen des Virus-Shutdown.

Die derzeit noch geltenden Regeln haben die städtischen Kulturverwalter in ein Hygiene-Konzept eingearbeitet und mit den Gesundheitsbehörden abgestimmt. Es soll, sagte Helmut Biehler, beim Kino-Ortstermin auf dem Kirchenplatz als Richtschnur verwendet werden für die kleinen, feinen Kulturveranstaltungen, die man den Herzogenaurachern in diesem Corona-Sommer als Ausgleich für die ausgefallenen Feste und das Festival "hin & herzo" anbieten möchte. An diesem Programm werde derzeit gearbeitet.

Das Film-Programm steht und ist einzusehen unter www.herzogenaurach.de/openairkino. Es gibt, coronabedingt dieses Jahr weniger Neuproduktionen, so bietet Meyer auf, was man zum großen Teil schon kennt – aber halt noch nicht bei Abendstimmung in Herzogenaurachs Mitte. Von der Seicht-Komödie, über Beziehungskomödien, schwarze Satiren, Thriller, bis zum viel gelobten "Biopic" über das Künstlerleben des großen Udo Lindenberg reichen die Genres. Weil nur 100 Plätze wegen der Abstandsregel möglich sind, dauert das Festival doppelt so lang wie gewohnt. Die meisten Filme werden in dieser Zeit zweimal gezeigt – und das bei jedem Wetter.

Karten gibt es nur online für je 10 Euro. Den Eintritt gibt es ferner nur mit Mund-Nase-Schutz und desinfizierten Händen. Allerdings darf man die Maske am Platz ablegen. Doch, so Wolfgang Meyer, "wer sich bewegt", sprich ins Gemeindezentrum St. Magdalena zur Toilette geht oder sich ein Getränk – coronabedingt in Flaschen – holt, muss die Maske wieder aufsetzen. Auf ihre Sitzplätze werden die Filmfans von Kino-Mitarbeitern eingewiesen.

Helmut Biehler und Verena Narriman vom Kulturamt weisen auch darauf hin, dass an kühlen Abenden tunlichst eine Decke mitzubringen ist. Leihdecken können aus hygienischen Gründen nicht verteilt werden.

rg

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