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Oberreichenbach: Leise rieselte der Schnee

Oberreichenbach freute sich bei der 22. Auflage des Weihnachtsmarktes über zusätzliche weihnachtliche Stimmung von oben - 16.12.2018 17:04 Uhr

Christkind Hannah Wayand spricht den Prolog und eröffnete damit den kleinen, aber feinen Oberreichenbacher Weihnachtsmarkt. Kaum zu glauben: Es schneite dazu. © Foto: Roland Meister


Waren es anfangs nur ein paar Buden, ist es mittlerweile eine richtige Budengasse von der Schwalbengasse bis zur Brauerei Geyer. Am Sonntag herrschte wegen des Schneefalls seit langen wieder einmal so richtige Vorweihnachtsstimmung.

Bevor Bürgermeister Klaus Hacker den Markt offiziell eröffnete und Pfarrer Peter Söder besinnliche Worte zu Weihnachten sprach, stimmte Holger Bock mit seiner Trompete musikalisch auf den Weihnachtsmarkt ein. Hacker dankte in seiner Rede nicht nur den fleißigen Helfern des Initiativkreises, unter der Leitung von Waltraut Frohring und Franz Teschauer. Ein besonderer Dank galt Peter Pöllmann, ohne dessen Mithilfe würden die Buden auf dem Weihnachtsmarkt ab dem späten Nachmittag dunkel bleiben. Pöllmann sorgt seit 22 Jahren dafür, dass jeder der Budenbetreiber seinen Strom hat und die Hauptstraße während der Dauer des Marktes weihnachtlich leuchtet.

Auch in diesem Jahr hatte das Oberreichenbacher Christkind das letzte Wort bei der Eröffnung. Heuer war es Hannah Wayand, die in ihrem prachtvollen weißen Kleid und ihren langen dunklen Haaren den Prolog zum Oberreichenbacher Weihnachtsmarkt, aus der Feder von Michael Zeilinger, vortrug.

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Die einen kamen, um sich in gemütlicher Runde, bei einem Glas Glühwein zu unterhalten, wieder andere suchten und fanden auf dem Weihnachtsmarkt noch das ein oder andere Geschenk. Neben dem Besuch vom Nikolaus gab es Gesangseinlagen vom Kirchen- und Posaunenchor und der Jugendkapelle Aurachtal. Die Band "Brässluft" zog, wie schon in den letzten Jahren, am Abend durch die Budenstraße und sorgte musikalisch für Abwechslung.

Dass der Weihnachtsmarkt auch nach 21 Jahren ein gern besuchter Ort ist, zeigt sich an der Zahl der Teilnehmer und Besucher. Waren es beim ersten Weihnachtsmarkt 1997 gerade einmal 19 Teilnehmer, stieg die Zahl in diesem Jahr auf 30 Teilnehmer.

Bei schönem Winterwetter hatten die Besucher die Möglichkeit, sich mit der Kutsche durch den verschneiten Ort fahren zu lassen. Kulinarisch ist in Oberreichenbach beim Weihnachtsmarkt ebenfalls für Abwechslung gesorgt. Ob Bratwurst vom Grill, Crêpes, Schnitzelsandwich oder andere Köstlichkeiten, für jeden Besucher war das passende dabei. Auch die Kaffeetrinker kamen in der Alten Schule bei selbstgebackenen Kuchen und einer Tasse Kaffee auf ihre Kosten. 

RK

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