Donnerstag, 12.12.2019

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Höchstadt: Acht neue Ladesäulen für E-Autos?

Stadt will sich kein Geld aus dem Fördertopf entgehen lassen. - 20.11.2019 06:00 Uhr

Ralf Schwarz (links) erläutert die Funktionsweise der E-Ladesäulen, hier beim Parkplatz Engelgarten. © Foto: Neudörfer


Bei dem Grundsatzbeschluss geht es vor allem darum, sich kein Geld aus dem Fördertopf entgehen zu lassen. Ob alle angedachten Ladestationen auch realisiert werden können, hängt von der Haushaltslage ab und von der Frage, ob sich Kooperationspartner finden lassen.

Die Bundesmittel kämen der Stadt gerade recht, denn eine Fachfirma ist gerade dabei, für Höchstadt ein Elektromobilitätskonzept zu erstellen. Darin wurden bereits gute Standorte für Ladesäulen erarbeitet. Teils geht es jetzt darum, vorhandene Stationen durch Schnellladepunkte zu ersetzten, teils um einen neuen Aufbau.

Schnell-Stromtanken können Autofahrer demnach bald Am Kieferndorfer Weg (nahe AischPark-Center), am Marktplatz 5 (Ersatz), in der Inastraße 4, Fürther Straße 10 und im Bauhof (Große Bauerngasse 22). Die Gesamtausgaben für die fünf Ladesäulen liegen bei 300 000 Euro Kosten. Für den Netzanschluss kommen noch 500 000 Euro hinzu. Jeweils die Hälfte der Kosten könnte übernommen werden.

Hinzu kommen noch drei Säulen als Normalladepunkte. Diese sind geplant an der Grundschule Süd (Graslitzer Straße 22), am Parkplatz Hallenbad/Gymnasium (St.-Georg-Straße 51) sowie an der Aischtalhalle (An der Steige 5). Hier liegen die Gesamtausgaben für die drei Säulen bei 19 500 förderfähigen Kosten – eine Zuwendung von 40 Prozent (rund 7500 Euro) ist möglich. Für den Netzanschluss kommen 30 000 Euro Kosten hinzu, eine Zuwendung von 12 000 ist möglich.

Der Förderzeitraum für die Umsetzung soll am 1. Juli 2020 beginnen und endet ein Jahr später. Im Haushalt stehen für die Pläne bislang keine Mittel bereit. Der Stadtrat hat aber entschieden, diese aufzunehmen. Die Realisierung der Ladesäulen sei aber stets von der mittelfristigen Finanzplanung abhängig.

Die CSU-Fraktion hat außerdem den Antrag gestellt, ein Konzept für die Schaffung von Rad-Abstellflächen und Ladestationen für E-Bikes in Auftrag zu geben. Bürgermeister Gerald Brehm hält das für sinnvoll und verwies auf die Bürgerversammlung am Dienstagabend, bei der das Elektromobilitätskonzept vorgestellt werde.

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