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Donnerstag, 18.07.2019

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Herzogenaurach: Bunte Pracht der Blühstreifen

An vielen Orten der Stadt ist die Saat aufgegangen - 13.06.2019 15:40 Uhr

Klatschmohn, Kornblumen und vieles mehr: Blick aus Südwesten auf Haundorf, wo zum Earth Day 2018 der Blühstreifen angelegt wurde, der sich im Juni 2019 zum Hingucker entwickelt hat. © Foto: Eduard Weigert


Ein Vorzeige-Beispiel befindet sich am Siedlungsrand von Haundorf – ein Streifen Wiese, der zum Earth Day 2018 zum Blühstreifen umfunktioniert wurde. Mit der naturschützenden und optisch attraktiven Maßnahme begann die Stadtgärtnerei voriges Jahr, als Statistiken zum Insektensterben die Öffentlichkeit alarmierten.

Anziehungspunkt Roter Mohn: ein Besucher des Blühstreifens. © Foto: Eduard Weigert


Die ansehnliche Blütenwiese bei den Haundorfer Weihern, die die Stadt von einem Bauern gepachtet hat, besteht zu 90 Prozent aus Klatschmohn, Wilder Möhre, Königskerze, Margeriten, Kornblumen, Storchschnabel und Grashalmen. Bienen, Hummeln und andere Insekten fühlen sich darin sichtlich heimisch.

Ins Auge fällt Passanten auch der Blütenstreifen an der Westseite des Einkaufszentrums Klingenwiesen. Die dort ausgebrachte Schattenmischung, so berichtet Friedrich Bayer, Stadtgärtner in Herzogenaurach, hätte sich ebenfalls "sehr gut entwickelt."

Mit Schulkindern neu angesät wurde außerdem ein Blühstreifen am Fußweg, der den Weihersbach mit dem HerzogsPark verbindet, sowie an der Mittelschule mit der Klasse von Lehrer Rainer Aumeier.

Von einer Fachfirma oder auch aus der Pflanzen-Versuchsanstalt in Veitshöchheim stammt die passend zur jeweiligen Bodenbeschaffenheit ausgebrachte Samenmixtur.

Nach dem Abblühen sollen die Blütenstände am Standort bleiben, damit sich die Samen für die nächste Saison aussäen. Teils soll vor dem Winter abgemäht werden, teils sollen die Pflanzen als Schutz des Wurzelwerks vor Bodenfrost stehen bleiben. Gärtner weisen darauf hin, dass zahlreiche Gräser und Blumen auch im Winter sehenswert sind. 

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