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Dienstag, 15.10.2019

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Gemeinderat billigt Aurachtaler Etat

Die Hoffnung: 2021 kann die Gemeinde schuldenfrei sein - 07.02.2019 17:30 Uhr

Vorgetragen wurde das Zahlenwerk von Kämmerin Katy Schumann. Der Haushalt hat ein Gesamtvolumen von gut 9,5 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt gut 6 Millionen und auf den Vermögenshaushalt etwa 3,5 Millionen.

Dem Vermögenshaushalt können in 2019 gut eine halbe Millionen Euro zugeführt werden. In etwa der gleichen Höhe wird sich die Zuführung in den nächsten drei Jahren bewegen.

Die wesentlichen Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Gewerbesteuern mit etwa 700 000 Euro sowie der Einkommenssteueranteil von rund 2,6 Millionen Euro.

Bei den Ausgaben schlagen die Personalkosten mit gut 500 000 Euro zu Buche. Der Unterhalt für die Kindergartengebäude mit etwa 1 Millionen Euro. Noch höher, mit mehr als 1,5 Millionen Euro, belastet die Kreisumlage den Haushalt. Nach weiteren Schuldentilgungen in 2019 wird die Gemeinde nach Aussage der Kämmerin 2021 wieder schuldenfrei sein.

Die anschließende Genehmigung des Erlasses und des Stellenplans sowie die Billigung der Finanzplanung erfolgte einstimmig.

Ohne Diskussion wurde der Erlass einer Satzung über den Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren, kurz Feuerwehrgebührensatzung, zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat beschloss die Satzung in der vorliegenden Fassung einstimmig.

Erfreulich: Die Stadt- und Kreissparkasse hat am 16. Januar der Gemeinde Aurachtal eine Spende über 1000 Euro für die ehrenamtliche Seniorenarbeit in der Gemeinde zukommen lassen.

Bürgermeister Klaus Schumann gab aus nichtöffentlicher Sitzung zwei Beschlüsse bekannt. So wurde ein Baugrundgutachen im Rahmen der Erschließungsplanung für das Baugebiet "Ackerlänge V" an das Ingenieurbüro Gartiser, Germann & Piewak, Ingenieurbüro für Geotechnik und Umwelt, aus Bamberg für eine Bruttoangebotssumme von 4944 Euro vergeben. Die Vergabe zweier Prozessüberwachungs- und Steuereinheiten für die Pumpwerke Dörflas und Unterreichenbach wurden an die Firma HST Systemtechnik aus Meschede für die Bruttoangebotssumme von 18 268,05 Euro vergeben. Beide Vergaben wurden in der nichtöffentlichen Sitzung einstimmig beschlossen.

RK

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