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Freitag, 18.10.2019

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Doppeltes Happy End für Volleyball-Damen

TSG Weisendorf darf in die Aufstiegsrelegation, TS Herzogenaurach hat den Direktabstieg abgewendet - 19.02.2019 16:42 Uhr

Die Volleyballerinnen der TSG Weisendorf (hinten) haben sich gegen die TS Herzogenaurach durchgesetzt; am Ende feierten beide. © Foto: Helmut Hollfelder


Die Mehrzweckhalle war bestens gefüllt, beide Vereine wurden lautstark unterstützt – beste Derbystimmung also. Die Weisendorferinnen, angeführt um Kapitän Karla Kuchenreuther, begannen nervös und bekamen die Aufschläge der Gäste nicht in den Griff. Doch wie schon häufig in der Saison ließ sich die TSG auch von einem 0:5 nicht schocken. Kathrin Neudecker ließ mit sieben Hammeraufschlägen den TSH-Damen wenig Möglichkeiten, einen Spielaufbau zu gestalten. Die Zuspielerinnen Linda Werneke und Antje Schmidt setzten die Angreiferinnen immer besser in Szene. So endete der erste Satz 25:18 für Weisendorf.

Offenbar war der Druck dann abgefallen. Im zweiten Satz setzte Tamara Schwarz, die über die Saison immer solide Leistungen ablieferte, noch eins drauf und machte eines ihrer besten Spiele, im Angriff mal hart in die Ecke, mal platziert in die Lücke. Die Feldabwehr der TSG war auch diesmal die Stärke, Lara Sulzbach kratzte den einen oder anderen Ball noch kurz vor dem Hallenboden und ermöglichte so Punkte im Angriff. Erneut hieß das Satzergebnis 25:18.

Im dritten Satz kam dann Lena Lintzmeyer ins Spiel und machte ihre Sache ebenfalls sehr gut. Freia Schmidt auf der Mittelblock-Position startete mit vier unberechenbaren Aufschlägen in die Begegnung und blockte viele wichtige Bälle. Beate Schmidt spielte am Netz ihre gesamte Routine und Erfahrung aus und entschärfte etliche Angriffe der TSH. Auch wenn der Satz enger war, so ging er dennoch mit 25:21 an Weisendorf. Das Spiel war mit 3:0 gewonnen und es war klar, mit diesem Ergebnis war die TSG nun Tabellendritter und unabhängig vom folgenden Spiel auch davon nicht mehr zu verdrängen.

So ging man ohne Druck in das Spiel gegen die VG Baiersdorf/Marloffstein, den sicheren Tabellenzweiten. Wieder zu Beginn des Satzes ließ man etwas Konzentrationsmängel in der Annahme erkennen und die VG erspielte sogar einen Acht-Punkte-Vorsprung (16:8). Sophie Jung, nun im Zuspiel auf dem Feld, führte den guten Spielaufbau fort und brachte schwierige Bälle aus der Annahme immer wieder auf den richtigen Angreifer. So kamen die Frauen Punkt um Punkt heran und drehten den Satz beim 27:25 tatsächlich noch.

Danach lief es wie von selbst, mit 25:16 und 25:23 feierte man das zweite 3:0 des Tages. Die TSG-Frauen freuen sich nun auf die Relegation am 7. April in Marloffstein, der zweite Gegner wird erst noch ermittelt.

Durch den anschließenden 3:0-Erfolg der TS Herzogenaurach gegen Baiersdorf-Marloffstein konnten die Aurachstädterinnen noch dem direkten Abstieg entgehen und haben sich auf den Relegationsplatz gerettet.

Und noch einen Grund zum Feiern hatten die Weisendorferinnen: Im Kreispokal bei der TSG Geslau-Buch II sah es nach einem 25:12 im ersten Satz nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch dann wurde die TSG zu lässig, ein 21:25 war die Quittung. Im Tiebreak gaben die Gäste aber Vollgas und sicherten sich mit einem 15:4 den Einzug ins Endturnier am 17. März.

Abschlusstabelle: 1. TV Erlangen III 46 Punkte/47:10 Sätze, 2. VG Baiersdorf/Marloffstein II 31/36:25, 3. TSG Weisendorf 30/36:23, 4. SG Neunkirchen/Erlangen 27/33:27, 5. SpVgg Greuther Fürth 26/32:29, 6. TSV Neunkirchen a. B. II 26/31:26, 7. TS Herzogenaurach 14/22:37, 8. TV Lauf 12/18:39, 9. DJK Allersberg II 4/7:46.

rli

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