Freitag, 24.05.2019

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Beim Pondsland Festival in Höchstadt gibt's was auf die Ohren

Junge Freie Wähler organisieren am 27. Juli ein Musik-Event - 18.04.2019 06:58 Uhr

Ein DJ sorgt für gute Tanzstimmung. So soll es auch beim Pondsland Festival in Höchstadt werden. © Foto: Tobias Tschapka


Wer das hört, mag sich erst einmal verwundert die Augen reiben. Wie um alles in der Welt lockt man einen weltweit bekannten Musiker wie Moguai auf den Hof der Fortuna Kulturfabrik, noch dazu zu einer Veranstaltung, die zum ersten Mal stattfindet? "Moguai und auch Gestört aber geil, die zweiten Headliner, haben wir mit unserem Gesamtpaket überzeugt", meint Tobias Keim, einer der Organisatoren des Elektro-Festivals. Will heißen: Nette Location, junges engagiertes Organisationsteam.

In diesem sind außer Keim auch Regina Dukart, Eva Brehm, Alisa Rogner, Georg Niklas und Christian Enz. "Man muss in die Organisation einer solchen Veranstaltung Herzblut reinstecken, sonst wird das nichts", erklärt Georg Niklas.

Hinter dem Pondsland Festival steht der frisch gegründete Höchstadter Ortsverband der Jungen Freien Wähler. "Wir wollten was für die Jugend auf die Beine stellen", sagen die Organisatoren. Es sollte mal wieder richtig was los sein für die Jüngeren aus Höchstadt und Umgebung – denn das große Daycation Festival etwa gibt es nicht mehr, genauso wenig die Disco am Kieferndorfer Weg. "Die Leute sollen wieder vor Ort feiern können, gute Musik hören und sich nett unterhalten", fasst Regina Dukart, die Vorsitzende der Jungen Freien Wähler, zusammen.

Konnte mit seinem Gesamtpaket bekannte Musiker überzeugen: Das Organisationsteam des Pondsland Festivals in Höchstadt. © Foto: Katrin Bayer


An Land gezogen haben die Organisatoren als Hauptmagneten Moguai und Gestört aber geil, die immer wieder in den Charts vertreten sind, darüber hinaus die DJs Oliver Magenta, Fabian Farell, Avaro, Fabian Vangelis und Tonpredigt. Die letzteren drei stammen aus der Region und das gehört auch zum Konzept des Pondsland Festivals. "Wir wollten auch den Künstlern hier aus der Region eine Chance geben", sagt Eva Brehm.

Finanziert wird das Festival, für das die Tickets je nach Kauf-Zeitpunkt zwischen 17 und 27 Euro kosten, nicht allein über das Eintrittsgeld. "Wir haben über die Jahre Geld durch unseren Stand am Altstadtfest gesammelt, das geben wir jetzt aus", sagt Axel Rogner, der Vorsitzende der Jungen Liste, deren Jugendorganisation die Jungen Freien Wähler sind.

Am ersten Samstag der Sommerferien sind nun alle Jungen und Junggebliebenen angesprochen. "Wir rechnen mit Besuchern zwischen 16 und 40 Jahren", sagt Regina Dukart. Die Veranstalter kalkulieren mit mindestens 2000 Besucher, die Veranstaltungsfläche kann an die Zahl der Besucher angepasst werden. Je nachdem, wie viele Tickets verkauft werden, wird dann auch die Zahl der Helfer und Securitykräfte erhöht oder gesenkt.

Das Catering übernehmen Foodtrucks, die lokalen Brauereien sind ebenfalls mit Ständen vor Ort. Und woher hat die Veranstaltung, die nachmittags beginnt und bis ungefähr 1 Uhr nachts dauern soll, ihren Namen? "Pond ist im Englischen ja der Teich", erklärt Dukart. Das Festival ist also auch eine Hommage an die Weiherlandschaft des Aischgrunds.

Mit dem bisherigen Vorverkauf (die Tickets gibt es unter anderem online unter www.pondsland-festival.de) sind die Veranstalter zufrieden. Sollte das Festival ein Erfolg werden, ist eine Wiederholung übrigens nicht ausgeschlossen, verriet Axel Rogner bereits jetzt. 

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