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Alligators ohne Punkte, aber leicht im Aufwind

Gegen die Eisbären Regensburg sind Fortschritte zu sehen, aber am Ende steht eine 3:6-Niederlage - 13.12.2019 22:20 Uhr

Erstes Erfolgserlebnis: Im fünften Spiel für seinen neuen Verein traf Stürmerstar Anton Seewald (dunkles Trikot) endlich für die Alligators.


Es gab gleich mehrere positive Aspekte zu vermelden: Die hochgelobten Neuzugänge im Sturm kamen endlich zu ihren ersten Einträgen in die Scorer-Statistik: Mikhail Nemirovsky war (wie Thilo Grau) an der Torvorbereitung beteiligt, sein Kollege Anton Seewald schoss daraufhin die frühe Führung in der 4. Minute.

Noch eine Rarität: In der 14. Minute gab es erstmals in dieser Partie eine Überzahlsituation für den HEC. und hatte man solche Gelegenheiten in der jüngsten Vergangenheit fast durchgehend liegen gelassen, schlugen die Höchstadter nun gleich beim ersten Mal zu - und hier der dritte positive Punkt: Die zuletzt heftig kritisierten Altstars waren an diesem Treffer beide beteiligt: Michal Petrak lieferte einer der Assists (der zweite gehörte Kapitän Martin Vojcak), Ex-Bundesligaspieler Vitalij Aab netzte zum 2:0 ein.

Dann passierte etwas, was viele heimische Fans mit Schrecken an den 25. Oktober denken ließ: Da hatten die Alligators auch bärenstark gegen die Eisbären begonnen, führten 2:0 und zum ersten Drittelende 3:1, ehe ein totaler Blackout folgte. Mit einem blamablen 1:8 im zweiten Durchgang und einem 5:11-Endstand.

Doch diesmal brachen die Aischgründer weder nach dem 1:2 durch den Regensburger Stürmerstar Richard Divis kurz vor dem Seitenwechsel ein noch nach einer kurzzeitigen doppelten Unterzahl oder dem Ausgleich der Gäste.

Hatte man in den vergangenen Woche nach einem Gegentreffer meist gleich den nächsten eingefangen, weil man aus dem Konzept geriet, hielt der HEC diesmal dagegen, wurde prompt mit dem erneuten Führungstreffer belohnt. Erneut Aab traf, Vojcak und Petrak waren wieder die Vorlagengeber.

Und der Vorsprung hielt bis kurz nach der zweiten Pause. Da folgte dann einer diesen befürchteten Doppelschläge. Binnen acht Sekunden trafen da Weber und Schwamberger für die Eisbären - dahin war der schöne Zwischenstand. Coach Martin Sekera erkannte den Ernst der Lage, nahm seine Auszeit und danach schienen die Alligators wieder in die Spur zu kommen, waren wieder im Spiel. Selbst nach dem 3:5 durch Ken Flache gaben sie nicht auf, vor allem Aab war wie verwandelt, scheiterte aber gleich zweimal an Keeper Fössinger. Das 3:6 war die Entscheidung.

Insgesamt war Regensburg den Tick stärker, aber der HEC durfte diesmal wirklich lange an einem Erfolgserlebnis schnuppern – vielleicht gelingt es ja am Sonntag in Deggendorf.

cah/hp

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