Donnerstag, 24.10.2019

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Unter Anhänger eingeklemmt: Audi-Fahrer schwer verletzt

Rettungshubschrauber war im Einsatz - Rund 100.000 Euro Sachschaden - 15.07.2019 13:03 Uhr

Am Montagmorgen gegen 7 Uhr befuhr ein 45-Jähriger aus der Fränkischen Schweiz mit einem Audi die linke Fahrspur der A 9 in Richtung München. Kurz vor der Rastanlage Greding bemerkte er zu spät, dass der Verkehr wegen der dortigen Baustelle stockte. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, lenkte er ruckartig nach rechts, touchierte aber trotzdem einen Fiat am Heck.

Danach rutschte sein Audi unter den Anhänger eines auf der rechten Spur rollenden Lkw. Der 45-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und war zunächst nicht ansprechbar. Nachdem er aus dem Fahrzeug geborgen werden konnte, wurde er vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Anschließend wurde der schwer Verletzte mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Ingolstadt geflogen. Er befindet sich aber außer Lebensgefahr.

Auto hat nur noch Schrottwert

Für die Landung des Hubschraubers war die A 9 kurzzeitig komplett gesperrt. Autofahrer, die in Richtung München unterwegs waren, wurden bei Hilpoltstein von der Autobahn geleitet. Danach konnte der Verkehr auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbeifahren. Der rechte und mittlere Fahrstreifen blieben für die Unfallaufnahme gesperrt.  

Die beiden verunfallten Pkw mussten abschleppt werden. Es bildete sich im morgendlichen Berufsverkehr ein erheblicher Rückstau auf der A 9. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro beziffert, wobei der vor dem Unfall neuwertige Audi nur noch Schrottwert hat.

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