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Donnerstag, 20.06.2019

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Start und Ziel in Gräfensteinberg

Rund 1100 Läufer waren beim 35. Altmühlfrankenlauf am Start - 20.05.2019 06:01 Uhr

Landschaftlich reizvoll, das war der 35. Altmühlfrankenlauf tatsächlich. Hier befinden sich die Läufer auf der ersten Etappe von Gräfensteinberg nach Geislohe. © Mathias Hochreuther


So war es auch heuer wieder bei der 35. Auflage: Ambitionierte Teams und klassische Breitensportler nebeneinander. "Das macht auch den besonderen Charme des Landkreislaufes aus", stellte Alexander Höhn treffend fest, der den Zieleinlauf gemeinsam mit Sandra Feuchtenberger von der gastgebenden FFW Gräfensteinberg moderierte. Das Ziel befand sich mitten im Dorf, auf der "Prachtmeile" wie Höhn scherzte. Die Siegerehrung wurde im Rahmen des 120-jährigen Feuerwehrjubiläums in Gräfensteinberg durchgeführt.

Der rund 45 Kilometer lange Rundkurs mit zwölf zwischen 2,5 und fünf Kilometer langen Etappen verlief durch eine landschaftlich reizvolle Gegend, weitgehend auf gut zu laufenden Flur- und Waldwegen. Anspruchsvollere Etappen, speziell die Schlussetappe hinauf zum Ziel, waren auch wieder dabei.

Als Erstes kam dort die Männerstaffel von Arriba Göppersdorf an und feierte nach 2016 und 2017 zum dritten Mal den Gesamtsieg. Dementsprechend groß war der Jubel beim Zieleinlauf und später bei der Siegerehrung im Festzelt. Die Arribas lagen mit einer Zeit von 2:40:55 Stunden knapp zwei Minuten vor der Mannschaft ohne Namen (M.O.N., 2:42:30) die im Vorjahr in Treuchtlingen gewonnen hatte. Der Kulturverein Lunkenberg wurde wie 2018 Fünfter.

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Altmühlfrankenlauf vor malerischer Kulisse

95 Staffeln traten bei der 35. Auflage des Altmühlfrankenlaufs gegeneinander an. Somit waren rund 1100 Läufer am Start und machten die Veranstaltung wieder zu einem besonderen Erlebnis.


Das größte Teilnehmerfeld stellten wie gewohnt die gemischten Teams (mindestens drei Frauen): Hier waren 62 Staffeln am Start und das Rennen machte am Ende der Geh-Punkt Weißenburg. Die Zeit von 2:49:37 Stunden bedeutete nicht nur die Wiederholung des Vorjahressieges in dieser Wertungsklasse, sondern auch die drittbeste Marke im Gesamteinlauf. Die Mixed-Staffel von Arriba Göppersdorf kam hier auf Platz zwei (3:00:56) und die FFW Wengen wurde Dritter (3:07:06). Sie war einmal mehr die schnellste Feuerwehr im Landkreis und erhielt im Festzelt nachträglich noch den 50-
Liter-Biergutschein, den Landrat Gerhard Wägemann im Vorjahr für die flotten Brandbekämpfer versprochen hatte. "Feuerwehr-Treibstoff", wie er sagte.

Bei den Frauen war das Starterfeld etwas überschaubarer. Hier feierte am Ende die Eintracht Kattenhochstatt den ersten Platz mit einer Zeit von 3:20:55 Stunden und ließ nicht nur zahlreiche gemischte sondern auch etliche Herrenstaffeln hinter sich. Für die Eintracht-Damen war es der zweite Sieg in der 35-jährigen Landkreislauf-Historie. Dementsprechend groß war die Freude.

Die letzte Etappe führte die Läufer den giftigen Anstieg hinauf nach Gräfensteinberg. © Mathias Hochreuther


Bei den Nachwuchswertungen rundete Arriba Göppersdorf seinen erfolgreichen Samstag mit Platz eins bei den Schülern bis Jahrgang 2004 (3:22:02) ab. Zweiter unter sieben Teams wurden hier die Geh-Pünktchen gefolgt von der Grundschule Berolzheim-Dittenheim. Bei der Jugend allgemein (Jahrgänge 2000 bis 2003) war nur die Eintracht Kattenhochstatt vertreten und bei der Jugend weiblich lagen die Stopfahamer Mädels vor den U17-Fußballerinnen der DJK Gnotzheim.

Alle kamen ins Ziel

Sämtliche 95 Staffeln kamen ins Ziel und sorgten einmal mehr für ein tolles Breitensportspektakel. Allen rund 1100 Läuferinnen und Läufern dankte der Landrat herzlich für die Teilnahme und alle Teams durften im Festzelt auf die Bühne. Neben Urkunden für alle, Medaillen für den Nachwuchs und Pokalen für die vorderen Teams gab es noch den Wanderpokal von Brigitte Brand. Die BLSV-Kreisvorsitzende überreichte die Trophäe an die Arribas aus Göppersdorf, die den Pott nicht nur hochstemmten, sondern auch ordentlich befüllten . . . 

UWE MÜHLING/mho E-Mail

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