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Dienstag, 20.08.2019

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"Starkes Ausrufezeichen für den Tourismus"

Auf der Wassertrüdinger Gartenschau eröffnete Innenminister Herrmann den neuen "Fränkischen WasserRa - 22.06.2019 17:49 Uhr

Die erste Fahrt führte die Ehrengäste um den Bayerischen Innnnminister Joachim Herrmann (Zweiter von links) zum Wassertrüdinger Wörnitzfreibad. © Foto: Peter Tippl


Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann umschrieb den Radweg als "unseren Beitrag für Fridays for Future".

Radfahren sei gesundheitsfördernd und umweltschonend. Und das Fahrradfahren werde auf dem 464 Kilometern langen Wasserradweg entlang von Flüssen und Seen sowie mit Burgromantik zum echten Erlebnis, so Innenminister Joachim Herrmann.

Der Tourismusverband habe das Projekt federführend binnen drei Jahren mit Hilfe von Behörden und Institutionen aus der touristischen Familie realisieren können. In drei Varianten kann vom Ausgangspunkt Neumarkt in der Oberpfalz über Roth, Ansbach das Ziel Rothenburg ob der Tauber erreicht werden. Die südliche Route verläuft über Greding, entlang des Brombachseegebiets und des Altmühlsees nach Wassertrüdingen und Dinkelsbühl Richtung Rothenburg oder rund um das Fränkische Seenland und Mönchswaldgebiet.

Tagestouren, Wochenendetappen oder eine siebentägige Urlaubstour wird die Radfahrer auf relativ ebenen Wegen – auf 464 Kilometern seien nur 2500 Höhenmeter zu bewältigen – begeistern, so Landrat Gerhard Wägemann. Viele bestehende Wege wie der Limes- und Wörnitzweg durchs Fränkische Seenland oder das Naturpark Altmühltal wurden integriert und mit neuer Beschilderung versehen. Die Interessen wurden dabei gebündelt.

"Starkes Ausrufezeichen"

Ein "starkes gemeinschaftliches Ausrufezeichen für den Tourismus der gesamten Region" sei dieser neue Wasserradweg laut Ansbachs Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Für ihn ist er ein leuchtendes Beispiel der Zusammenarbeit und Vernetzung.

Anlässlich der Eröffnung des WasserRadwegs fand am Regionalpavillon ein großer Festakt statt – inklusive schönem Ausblick auf Wörnitz und Hesselberg. © Foto: Peter Tippl


Bei seinem Amtsantritt vor über zehn Jahren als Bayerischer Innenminister sei Joachim Herrmann mit seiner Idee zu mehr Radwegen auf große Skepsis gestoßen. Jährlich stelle die Staatsregierung 40 Millionen Euro für den Radwegebau zur Verfügung. Die klare Wegeführung diene der Umwelt, stärke die Wirtschaftskraft, schaffe Sicherheit und auch Arbeitsplätze im touristischen Sektor. Begleitend habe die Staatsregierung ein Gaststättenförderprogramm für weitere Impulse für die touristische Entwicklung der Regionen aufgelegt, wurde bei der Eröffnungsfeier in Wassertrüdingen betont.

Den Festakt umrahmten die "Walder Gmabüsch-Sänger" und eine Gesangsformation aus Ansbach. Die Ehrengästen schnitten das offizielle Band durch und unternahmen mit bereitgestellten Fahrrädern die erste Tour. Sie führte zum Wassertrüdinger Wörnitzfreibad. 

Peter Tippl E-Mail

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