Samstag, 07.12.2019

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Schauübungen zum Jubiläum der Meinheimer Wehr

Zahlreiche Zuschauer ließen sich das Spektakel nicht entgehen - 26.06.2019 17:05 Uhr

Das THW Treuchtlingen und die FFW Heidenheim demonstrierten das Vorgehen der Helfer nach einem Verkehrsunfall. © Rosemarie Meyer


Überlegt und organisiert hatte sich die Aktion vor allem erster Kommandant Benjamin Bauer. Stellvertretender Kommandant Stefan Zäh moderierte das Geschehen und gab Hintergrundwissen zu den Einsätzen, Maschinen oder Hilfsmitteln, die in Aktion waren. Nicht nur die Kinder folgten gespannt der Arbeit der freiwilligen Helfer, auch die Erwachsenen blickten aufmerksam auf die Einsatzkräfte.

Bei der ersten Übung ging es um einen Brand einer Maschinenhalle mit der Bergung von Verletzten. Das demonstrierten die Feuerwehren aus Dittenheim und Markt Berolzheim, dazu die Feuerwehr aus Gunzenhausen, die eine Schlauchstrecke zum Meinheimer Bach aufbaute, sowie die Treuchtlinger Wehr mit Drehleiter, die die Brandbekämpfung praktisch von "oben" übernahm. Geborgen wurden die Verletzten von den Berolzheimer Brandschützern, die mit Atemschutzgeräten in das brennende Gebäude eindrangen.

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Feuerwehr zum Anfassen in Meinheim

"Gaffen erlaubt" hieß es bei den drei Schauübungen, die die Freiwillige Feuerwehr Meinheim organisiert hat. Die Aktion fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Wehr statt. Zu sehen waren unter anderem die Bergung von Verletzten und das Löschen eines brennenden Strohhaufens.


Aufwändiger war der zweite Übungsfall, ein Unfall mit zwei Fahrzeugen, eine Person im Auto eingeklemmt, eine Person lag unter dem Auto. Hier rückten die Heidenheimer Feuerwehr mit ihrem Rettungsscherensatz und das Treuchtlinger THW an. Wieder erfuhren die Zuschauer genau, was gerade gemacht wird und welche Hilfsmittel oder Geräte zum Einsatz kommen.

Aber auch, dass bei eingeklemmten Personen ein Helfer im Auto Platz nimmt und mit ihr spricht und erklärt, was zu tun ist. Stefan Zäh beantwortete auch gerne Fragen und betonte immer wieder, dass die Übungen extra langsam abgehalten würden, damit das Publikum sehen kann, was die Einsatzkräfte machen. Im Ernstfall laufe natürlich alles in höherem Tempo ab.

Zum Abschluss der Übungen gab es noch einen Flächenbrand zu löschen. Dazu kamen wieder unterschiedliche Wehren mit ihren Fahrzeugen an den Übungsort, um den brennenden Strohhaufen zu löschen. Wie das früher vonstatten ging, demonstrierte die Meinheimer Gruppe, die mit historischen Uniformen und Schläuchen ausgerückt war, die hervorragend funktionierten.

Vor und nach den Übungen gab es für Kinder ein eigenes Programm, bei dem sie ihre Treffsicherheit beweisen konnten und die Ausrüstungsgegenstände und ihre Verwendung unter die Lupe nehmen durften. Auch eine Fahrt mit der Drehleiter wurde angeboten, und im Hof der Mehrzweckhalle waren alte Feuerwehrmaschinen, Spritzen und Autos ausgestellt, die zur Besichtigung einluden.

Mit einem Konzert der Meinheimer Schützenkapelle am späten Nachmittag endete das Jubiläum, das diesmal ohne Zelt auskam, aber nicht minder interessant und gut organisiert war.

 

Rosemarie Meyer E-Mail

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