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Samstag, 17.08.2019

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Outdoor-Festival feiert Premiere in Absberg

Ausprobieren und Selbermachen lautete das Motto beim Heimatrausch auf der Badehalbinsel - 14.07.2019 17:11 Uhr

Die Pumptrackbahn war ständig dicht umlagert. Die Profis zeigten ihr Können, die Kleinen durften mit Laufrad oder Roller ihre Runden drehen. © Tina Ellinger


Nach drei Jahren bei Sonnenschein in Pappenheim fiel die Premiere auf der Badehalbinsel in Absberg buchstäblich ins Wasser, bilanziert denn auch Sebastian Kursawe nach dem ersten Aktionstag am Kleinen Brombachsee. Er ist neben Andreas und Robert Rieger Geschäftsführer von Heimatrausch, das sich in den vergangenen Jahren eine guten Namen in der Region gemacht hat.

Verregneter Auftakt

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Heimatrausch feiert Premiere in Absberg

Der erste Tag des Outdoor-Festivals Heimatrausch fiel zwar buchstäblich ins Wasser, dafür rettete der Sonntag die Bilanz. Ausprobieren und Selbermachen lautete das Motto der Veranstaltung, die für jedes Alter etwas zu bieten hatte. Mit Segeln, Surfen und Wakeboarden lag der Schwerpunkt dieses Jahr beim Wassersport.


Den mageren, den Regenschauern geschuldeten Besucherstrom am Samstag nimmt er gelassen. So sei das eben bei Outdoor-Veranstaltungen, meint er und richtet seine Hoffnung auf den Sonntag. Zurecht, wie sich herausstellen sollte. Der Wettergott meinte es doch noch gut mit Ausstellern, Anbietern und Organisatoren und lockte zahlreiche Gäste an.

Und für die war alles bestens vorbereitet: Ob surfen, segeln oder wakeboarden, klettern, Mountainbikefahren, skiken oder Bogenschießen – für jeden war etwas zum Ausprobieren dabei. Besonders Wagemutige konnten sich aus etwa zehn Metern Höhe in ein Luftkissen stürzen, wer es ruhiger haben wollte, nutzte etwa das Angebot des Evangelischen Bildungszentrums Pappenheim, selbst ein Floß zu bauen und sich damit auf den See zu wagen.

Einmal selbst mit dem Segelboot in See stechen war nur eines der vielen Angebote, die das Heimatrausch-Festival rund ums Thema Wasser aufgelegt hatte. © Sarah Hoffmann


Dabei hatten auch die kleinen Besucher sichtlich ihren Spaß, richten doch die Heimatrausch-Macher ihr Augenmerk generell auf die ganze Familie, wie Kursawe betont: "Es ist ein Festival für alle!" Auch das benachbarte San-Shine-Camp und der Klettergarten in Enderndorf öffneten an beiden Aktionstagen ihre Pforten und präsentierten ihr Angebot für Groß und Klein. Zudem gab es erstmals in dieser Form einen Outdoor-Freizeit-Markt, der zu einem kleinen Bummel einlud. Sogar der VGN war mit einem Stand präsent und informierte über die autofreie Anreise ins Seenland.

Zufriedene Gesichter

Ein hübscher Blickfang war die Verkaufsausstellung von "Nubilli" (Büttelbronn) und "Die Werkstatt" (Pleinfeld), die beide auf Upcycling setzen: Nach dem Motto "aus alt mach neu" bekommen ausrangierte Jeans und gebrauchte Möbel mehr als nur einen frischen Anstrich und werden zu echten Hinguckern.

Hat das Heimatrausch jetzt seinen Standort am Brombachsee? "Wir würden schon gerne bleiben", sagt Kursawe und ist insgesamt zufrieden über den Verlauf des Festivals. Nun müssten noch die Gespräche mit den Partnern abgewartet werden.

Vor allem aber freut er sich über so manches "Wow" von Besuchern, die bei dieser Gelegenheit entdeckten, wie vielfältig das Outdoorsport-Angebot im Seenland ist. Und genau dafür steht das Heimatrausch.

  

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