Dienstag, 15.10.2019

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Faschingsumzug lockte Tausende nach Spalt

900 Narren feierten in der Hopfenstadt den Abschluss der fünften Jahreszeit - 05.03.2019 16:36 Uhr

Mit einer kreativen Idee machten die Rezatnarren beim Spalter Faschingsumzug auf sich aufmerksam: Sie wollten eine "Candybar" am früheren Standort der Spalter Stadthalle errichten. © Horst Kuhn


Wenn es auch der Wettergott mit Regen und stürmischen Böen nicht so gut mit den Akteuren und Zuschauern meinte, so schallte doch unverdrossen der Schlachtruf "Spalt Ahaa" aus den Mündern aller Beteiligten. Neben der Stadtkappelle Spalt bereicherten fünf Guggenmusiken mit ihren originellen Kostümen und ihrer unverwechselbaren Guggenmusik den Umzug.

Tradition führte die Brauchtumsfigur "Spalter Fleckli" den Zug mit seinen über 900 Teilnehmern an. Mit von der Partie war selbstverständlich auch das amtierende Prinzenpaar Sebastian II. (Sebastien Zettl) und ihre Lieblichkeit, Prinzessin Sonja I. (Sona Flock) samt Vorstand Jürgen Meisl, die Mitgliedern des Elferrats, die Ratsdamen und alle Garden. Mit großem Gefolge war auch die Patengesellschaft "Mönchswaldfüchse" aus Mitteleschenbach in die Hopfenstadt gekommen. Im Gepäck hatten sie, wie auch die anderen Gruppen, ausreichend Wurfmaterial wie Bonbons, Popcorn, Spielsachen und vieles mehr. Und klar durfte auch das Freibier nicht fehlen, das gab’s an den Wagen der Stadtbrauerei.

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Feuchtfröhlicher Gaudiwurm zog durch Spalt

Das hat schon lange Tradition: Die Spalter setzen am Faschingsdienstag mit ihrem Umzug den närrischen Schlusspunkt hinter die fünfte Jahreszeit. Angeführt von den "Spalter Fleckli" zogen insgesamt 900 teilnehmenden Narren durch Straßen der Hofpenstadt, die trotz Regenwetter von Tausenden Schaulustigen gesäumt waren.


Von der Bühne am Marktplatz kommentierte der unverwüstliche Präsident der Spalter KaGe, Otto Hausmann, gemeinsam mit Bürgermeister Udo Weingart den Gaudiwurm. Vor allem kommunalpolitischen Gegebenheiten wurden dabei von den Narren auf die Schippe genommen. Die "Weigadder Maschkera" etwa beklagten, dass in dem Spalter Ortsteil noch immer kein Storch anzutreffen ist und die "Rezatnarren" wollten an Stelle der abgerissenen Hopfenhalle eine "Candybar" errichten. Einen starken Auftritt legten die Spalter Sommernachtsspieler hin, die auf den Klimawandel aufmerksam machten.

Im Anschluss an den Umzug wurde noch ausgelassen in den Gasthäusern sowie im aufgestellten Festzelt auf dem Kornhausplatz, wo die Guggenmusiken nochmals kräftig aufspielten, gefeiert. Erst um Mitternacht war dann alles vorbei.

 

Horst Kuhn E-Mail

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