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Dienstag, 25.06.2019

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Arberger Verbindungs ins Seenland wird saniert

Verbesserung der Verkehrssicherheit steht beim Ausbau der Kreisstraße AN 60 im Fokus. - 24.05.2019 14:45 Uhr

Markus Kriegler, Helmut Schnotz, Jürgen Nägelein und Jürgen Ludwig besichtigten die Baustelle. Im Hintergrund laufen die Arbeiten für die Ausweichstellen. © Walter Oberhäußer


Bei einer Baustellenbesichtigung erläuterten Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Diplom-Ingenieur Markus Kriegler von der Tiefbauverwaltung die Baumaßnahme. An der Begehung nahmen auch die Bürgermeister Jürgen Nägelein (Arberg) und Helmut Schnotz (Bechhofen) teil. Mit diesem Projekt wird ein großes Anliegen der Gemeinde Arberg umgesetzt. Da die Straße nur vier bis 4,80 Meter breit ist, kam es im Begegnungsverkehr immer wieder zu kritischen Situationen, die starkes Abbremsen und Ausweichen auf das Bankett notwendig machten. Außerdem war der Fahrbahnoberbau auf dem 3,3 Kilometer langen Ausbauabschnitt erneuerungsbedürftig geworden.

Im Zuge der Vorplanungen durch die Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Ansbach wurden verschiedene Ausbauvarianten geprüft. Außerdem waren diverse Kriterien zu beachten: möglichst geringer Flächenerwerb, geringer Eingriff in die Natur, Schutzzonen, Vermeidung von passiven Schutzsystemen, Einpassung in die Topographie. Schließlich entschied man sich seitens der Tiefbauverwaltung für die Version "Ausweichbuchten". Das bedeutet: Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der schmalen Straße werden in Abständen von 200 bis 300 Metern – je nach den örtlichen Gegebenheiten – 13 Ausweichbuchten angelegt. Dort wird die Fahrbahn auf den geraden Streckenabschnitten auf sechs und in Kurvenbereichen auf sieben Meter aufgeweitet. Überdies wird die Fahrbahn an mehreren Stellen saniert, und der gesamte Oberbau wird mit einer neuen Asphaltdecke verstärkt. Da der gesamte Bauabschnitt durch ein Waldgebiet verläuft, sind die bestehenden Forstwirtschaftswege entsprechend anzubinden.

Das Bauvorhaben soll bis Ende August abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich 673 000 Euro und liegen somit deutlich unter dem Kostenvolumen eines Vollausbaus, der mit vier Millionen Euro zu Buche schlagen würde.

Mit dieser Maßnahme erfahre die Straßeninfrastruktur im südlichen Landkreis eine weitere Verbesserung, hieß es beim Pressetermin. An dessen Ende unterstrichen die beiden Bürgermeister die Notwendigkeit des Vorhabens und führten an, dass der ortsübergreifende Verkehr der beiden Kommunen auf diese Straße ständig zunimmt. Der Grund dafür liege wohl im Arbeitsplatzangebot und in den Einkaufsmöglichkeiten im Markt Bechhofen. 

Walter Oberhäußer E-Mail

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