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Dienstag, 20.08.2019

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Zirndorfer Wertstoffhof bekommt mehr Personal

Damit sollen längere Öffnungszeiten möglich sein - 11.07.2019 11:00 Uhr

Der Wertstoffhof Rangau in Zirndorf-Leichendorf soll wachsen und wie der Recyclinghof in Horbach länger geöffnet bleiben. Dafür braucht es mehr Mitarbeiter. © Thomas Scherer


Manchmal bereitet die Zeitungslektüre selbst Kommunalpolitikern richtig Freude. Marco Kistner, Fraktionssprecher der CSU, bekannte in der jüngsten Sitzung des Kreistages jedenfalls freimütig, dass es ihm jüngst am Samstag Spaß gemacht habe, Zeitung zu lesen. Konkret handelte es sich um einen Artikel, in dem die FN über eine Diskussion der Fürther Stadträte berichteten, in der es um einen Standort für einen weiteren Recyclinghof beim großen Nachbarn ging. Grüne und SPD lobten dabei die Pläne des Landkreises als vorbildlich.

Wie bereits berichtet, soll der Wertstoffhof in Zirndorf-Leichendorf für 4,5 Millionen Euro vergrößert und modernisiert werden. Weil immer mehr Bürger ihre Abfälle abliefern, bilden sich dort gerade an den Wochenenden lange Staus. Das bereits beschlossene neue Konzept sieht nun vor, beide Einrichtungen in Leichendorf und Langenzenn-Horbach am Samstag von 8 bis 13 Uhr aufzusperren.

Bisher wechseln sich die Recyclinghöfe alle sieben Tage ab. In einer weiteren Stufe soll es unter der Woche durchgehende Öffnungszeiten (8 bis 17.15 Uhr) geben. An Donnerstagen sollen die Bürger künftig bis 18 Uhr Waren abgeben können.

Sicherer und komfortabler soll es auf dem dann doppelt so großen Areal auch für die Anlieferer werden. So gibt es künftig getrennten Lkw- und Pkw-Verkehr. Wer nur Grüngut anliefert, meldet das vor der neuen Waage an und kann gleich direkt bis an die betreffenden Sammelstellen fahren. Die Container stehen im Übrigen künftig vertieft, so lassen sich die mitgebrachten Behälter leichter entleeren.

Außerdem soll es demnächst auch möglich sein, mehr Sorten an Bauschutt abzuliefern. Nur Asbest müssen die Landkreisbürger dann noch an anderen Sammelstellen abgeben. Einen verbesserten Service bei vertretbarem personellen Mehrbedarf verspricht sich der Landkreis dadurch.

Sieben neue Mitarbeiter werden insgesamt benötigt, um das neue Konzept zu stemmen. Um die Öffnung am Samstag umzusetzen, braucht es zunächst drei. Darum ging es nun im Kreistag. Das Gremium segnete den Bedarf ab, die Ausschreibungen sollen umgehend erfolgen, denn die Zeit drängt. Geplant ist, dass die Samstagsöffnung mit Beginn der Herbstsaison, das heißt ab Oktober, kommen soll. 

Harald Ehm

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